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Finn Gehrsitz überzeugt mit solidem ELMS-Debüt in Portugal

Finn Gehrsitz überzeugt mit solidem ELMS-Debüt in Portugal

Der Deutsche kam in der LMP3-Kategorie auf Platz neun ins Ziel

 

Finn Gehrsitz hat am vergangenen Wochenende sein Debüt in der berühmten European Le Mans Series (ELMS) gegeben. Nach einer starken Saison in der LMP3-Kategorie des Michelin Le Mans Cups mit Phoenix Racing, durfte der Stuttgarter in der europäischen Königsklasse des Prototypen-Sports erste Runden drehen. Der AVL-Junior startete für das Team Eurointernational und teilte sich seinen Le-Mans-Prototypen-3 (LMP3) mit Langstrecken-Ass Mattia Drudi und dem Franzosen Antoine Doquin.

 

Für Gehrsitz war es der zweite Ausritt auf dem Autodromo Internacional de Algarve im portugiesischen Portimao. Der 4,7 Kilometer lange Kurs mit seinen 15 Kurven hat in den Jahren 2020 und 2021 den Großen Preis von Portugal in der Formel 1 beheimatet. Die ELMS-Saison 2021 gipfelte im Finale unter der Sonne von Portugal, die für Gehrsitz ein echter Glücksbringer war. Vor dem Rennstart hatte Audi-Werksfahrer und Gold-Pilot Drudi das Auto auf Startplatz elf gestellt.

 

Doquin fuhr den Start für das Team und wurde gleich zu Beginn in einen Unfall verwickelt, dem die Front-Flaps zum Opfer fielen. Außerdem gab es eine Durchfahrtsstrafe gegen den Franzosen, weshalb er das Auto auf Platz acht in der LMP3-Kategorie an Gehrsitz übergab. Dann schlug die Stunde des 17-jährigen Talents, der seine ersten Rennkilometer in der ELMS absolvierte.

 

Gehrsitz fuhr einen fehlerfreien Stints und brannte sehr schnelle Runden in den Asphalt von Portimao. Er machte im Laufe seines Einsatzes sogar eine Position gut und übergab dann das Auto an Drudi aus Italien. Das Team lag aufgrund der starken Leistung des Stuttgarters zu diesem Zeitpunkt auf einem starken siebten Platz in der LMP3-Kategorie. Anders als beim Michelin Le Mans Cup, in dem es zwei Klassen (LMP3 und GT3) gibt, starten in der ELMS drei Klassen: LMP2, LMP3, LMGTE. In Gehrsitz’ Wertung gingen insgesamt 17 LMP3-Autos an den Start.

 

Drudi fuhr das Auto letztlich auf Platz sieben ins Ziel und rundete damit einen guten Rennsonntag für Eurointernational ab. Drei Stunden nach der schwarz-weiß-karierten Flagge gab es dann aber einen kleinen Rückschlag: Drudi hatte aufgrund einer Rotphase drei Minuten zu lange im Auto verbracht – es gibt eine maximale Fahrzeit für die Toppiloten in der ELMS. Dementsprechend gab es eine 65-Sekunden-Strafe gegen das Team, die das Trio auf Platz neun des Klassements zurück spülte.

 

Für Gehrsitz stand aber die eigene starke Leistung in seinem Stint im Vordergrund, denn der 17-Jährige hat ein grandioses ELMS-Debüt gefeiert und wieder einmal auf sich aufmerksam gemacht.

 

“Es war ein großartiges Rennwochenende und eine einmalige Erfahrung, in der ELMS zu starten”, so Gehrsitz. “In dieser Klasse starten die besten europäischen Langstrecken-Piloten und ich habe gezeigt, dass ich in der LMP3-Kategorie gut mithalten kann. Es hat eine Menge Spaß gemacht, mit ​​Eurointernational, Antoine und Mattia zusammenzuarbeiten und ich bin sehr stolz darauf, die Saison 2021 mit einem starken Ergebnis in der ELMS abgerundet zu haben. Das war ein wirklich großartiges Jahr für mich, in dem ich eine Menge gelernt habe. Ich freue mich schon jetzt auf die Saison 2022.”

Finn Gehrsitz stürmt in Spa-Francorchamps auf die Pole-Position und holt einen soliden vierten Platz

Finn Gehrsitz stürmt in Spa-Francorchamps auf die Pole-Position und holt einen soliden vierten Platz

Der Deutsche brannte im Qualifying eine sensationelle Runde in den Asphalt

 

Der fünfte Lauf des Michelin Le Mans Cup fand auf der berühmten Ardennen-Achterbahn im belgischen Spa-Francorchamps statt. Finn Gehrsitz teilte sich seinen Le-Mans-Prototypen-3 (LMP3) vom Topteam Phoenix Racing wieder mit seinem Teamkollegen Hamza Owega. Der 16-Jährige zeigte im Qualifying eine atemberaubende Leistung und stellte sein Fahrzeug auf die Pole-Position. Im Rennen am Samstag schaffte es das Duo auf einen soliden vierten Platz.

 

Die rund sieben Kilometer lange Strecke in Belgien hat es in sich. Nicht nur die berühmte Kombination Eau Rouge und Raidillon stellt die Fahrer vor große Herausforderungen, sondern auch die weiteren anspruchsvollen Streckenteile des Traditionskurses. Nach einem soliden Freien Training passte Phoenix Racing die Fahrzeugeinstellungen für das Qualifying noch einmal an, um Gehrsitz für das Zeittraining das bestmögliche Material zur Verfügung zu stellen.

 

Und dann ließ der AVL-Junior das Auto so richtig fliegen. Gehrsitz umrundete die Strecke in 2:13,704 Minuten und schlug damit die komplette LMP3-Konkurrenz des Michelin Le Mans Cups. Es war nach Monza bereits die zweite Pole-Position für den talentierten Rennfahrer aus Stuttgart. Auf den Zweitplatzierten hatte Gehrsitz 0,128 Sekunden Vorsprung – eine Menge, da alle LMP3-Autos bis auf die Setups identisch sind.

 

Mit großer Vorfreude startete Owega am Samstag in das 1:50 Stunden lange Rennen in Spa-Francorchamps. Beim Start verlor der Gehrsitz’ Teamkollege jedoch einige Plätze, weshalb er erst einmal wieder den Rhythmus finden musste. Das gelang ihm auf einem soliden fünften Platz, auf dem er sich einsortierte und anschließend mächtig Druck nach vorne machte. Owega übergab das Auto letztlich auf Rang fünf an Gehrsitz.

 

Ein Problem mit der Tankanlage warf das Phoenix-Team dann jedoch weitere rund zehn Sekunden zurück, weshalb Gehrsitz eine fordernde Aufholjagd vor sich hatte. Der Stuttgarter machte in seinem Phoenix-LMP3 richtig Dampf und überholte den Viertplatzierten. Ihm gingen dann aber die Runden aus, um letztlich noch auf das heißersehnte Podium zu fahren. Gehrsitz kam nach 45 Runden rund eine Sekunde hinter dem Drittplatzierten ins Ziel und sicherte dem Rennstall so mit Rang vier ein solides Top-5-Ergebnis.

 

“Hätten wir die Probleme beim Tanken nicht gehabt, wären wir sicher auf das Podium gefahren”, sagt Gehrsitz nach dem Rennen. “So ist das halt aber im Rennsport: Um ein Topergebnis einzufahren, müssen alle Fehler vermieden werden. Das Phoenix-Team hat uns im Qualifying und auch im Rennen ein sehr starkes Auto hingestellt. Mit Platz vier bin ich zwar nicht einhundertprozentig zufrieden, aber wir haben wieder wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt. Jetzt freue ich mich auf das Finale in Portimao.”

 

Das Phoenix-Duo hat, wie im französischen Le Castellet, im Rennen zwölf Punkte geholt. Die Pole-Position von Gehrsitz brachte dem Team zudem einen weiteren Bonuspunkt ein. Vor dem letzten Saisonrennen am 24. Oktober im portugiesischen Portimao liegen Gehrsitz und Owega auf Rang sechs der Gesamtwertung. Gehrsitz hat am letzten Rennwochenende der Saison 2021 nur ein Ziel: endlich das überfällige Podium einzufahren und einen Pokal mit nach Hause zu nehmen.

Dem Mythos ganz nah: Finn Gehrsitz überzeugt im Rahmenprogramm der legendären 24h von Le Mans

Dem Mythos ganz nah: Finn Gehrsitz überzeugt im Rahmenprogramm der legendären 24h von Le Mans

Der Stuttgarter schnupperte erste Le-Mans-Luft in der LMP3-Kategorie

 

Es ist das legendärste 24-Stunden-Rennen der Welt: Le Mans – und mitten drin war Finn Gehrsitz. Während die Vollprofis im Hauptrennen um die Krone kämpften, startete der Stuttgarter in der LMP3-Kategorie des Michelin Le Mans Cups. Der 16-Jährige schaffte es, zusammen mit Phoenix Racing und seinem Teamkollegen Hamza Owega in beiden Rennen eine gute Figur abzuliefern.

 

Doch alles der Reihe nach: Gehrsitz brannte im ersten Freien Training auf dem Circuit des 24 Heures, oder auch Circuit de la Sarthe genannt, starke Zeiten in den Asphalt und setzte das erste Ausrufezeichen des Rennwochenendes. Im zweiten Freien Training in der Nacht kam es dann aber zu einem unglücklichen Zwischenfall. Gehrsitz wurde von einem Konkurrenten im Heck getroffen, wodurch der Motor beschädigt wurde.

 

Am kommenden Morgen entschied das Phoenix-Team, den Motor zu tauschen, um Überraschungen in den Rennen zu vermeiden. Jedoch mussten Gehrsitz und Owega deshalb die beiden Qualifyings auslassen, weshalb das junge Duo in den beiden Rennen von Platz 44 starten musste. Ärgerlich war auch, dass Gehrsitz deshalb das komplette GT3-Feld vor sich hatte, ehe die Konkurrenz in der LMP3-Klasse folgte.

 

Der Youngster legte im ersten Rennen eine fulminante Aufholjagd hin und schaffte es, zusammen mit Owega auf Platz 15 vorzufahren. Im zweiten Lauf legte das Phoenix-Duo noch einen drauf und stürmte mit Platz neun in die Top 10. Obwohl sich der AVL-Youngster an der Sarthe mehr erhofft hatte, waren beide Läufe mehr als nur reine Schadensbegrenzung. Gehrsitz hat wieder einmal bewiesen, zu den schnellsten Piloten im Michelin Le Mans Cup zu gehören – auch auf einer legendären Strecke wie dem Circuit des 24 Heures.

 

“Natürlich haben wir uns im Qualifying die Pole-Position und in den Rennen jeweils ein Podium erhofft, aber leider gab es den Crash im Freien Training in der Nacht”, so Gehrsitz nach seinem ersten Einsatz in Le Mans. “Wir haben uns aber wieder zurückgekämpft und gezeigt, wozu wir imstande sind. Die Phoenix-Truppe und Hamza haben einen tollen Job gemacht und hart für den Erfolg gearbeitet. Auch wenn wir nicht auf das Podium gefahren sind, sind wir stolz auf die Leistung in Le Mans. Jetzt freue ich mich auf dem nächsten Lauf im belgischen Spa-Francorchamps.”

 

Gehrsitz und Owega liegen in ihrem Phoenix-LMP3 nach dem Rennwochenende in Le Mans auf Platz acht der Gesamtwertung. In den verbleibenden beiden Läufen in Spa-Francorchamps und im portugiesischen Portimao wollen beide Rennfahrer noch einmal angreifen, um Positionen im Klassement gutzumachen und endlich den längst überfälligen ersten Saisonsieg einzufahren. Der Lauf in Belgien findet am 18. September 2021 statt und wird live auf dem YouTube-Kanal des Michelin Le Mans Cup übertragen.

Starker Auftritt in Monza: Finn Gehrsitz holt erste LMP3-Pole-Position

Starker Auftritt in Monza: Finn Gehrsitz holt erste LMP3-Pole-Position

Im Qualifying war der Stuttgarter fast zwei Zehntel schneller als sein engster Verfolger

Finn Gehrsitz hat beim dritten Saisonlauf des Michelin Le Mans Cups seine erste Pole-Position eingefahren. Der Stuttgarter fuhr auf dem Autodromo Nazionale Monza im LMP3-Qualifying die schnellste Runde und setzte seinen Phoenix-Prototypen mit der Startnummer 5 erstmals auf den ersten Startplatz. Zuvor hatte es der 16-Jährige in Barcelona und Le Castellet jeweils auf Platz zwei im Grid geschafft.

Schon das Training lief für Gehrsitz, der sich im Le-Mans-Prototypen-3 (LMP3) auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke im Norden von Italien so richtig wohlfühlte, voll nach Plan. Im Qualifying trumpfte der 16-Jährige dann so richtig auf und umrundete den Kurs in 1:44,785 Minuten. Damit war Gehrsitz ganze 0,176 Sekunden schneller als sein engster Verfolger auf Platz zwei. Gehrsitz, der als jüngster LMP3-Fahrer in die Geschichte des Michelin Le Mans Cups eingegangen ist, hat damit an seinem dritten Rennwochenende überhaupt eine Pole-Position geholt.

Auch im Rennen war Gehrsitz zu jeder Sekunde auf Podiums- und sogar Siegkurs. Nach dem Start übernahm er die Führung und baute gleich einen komfortablen Vorsprung auf seine Konkurrenten auf. Er meisterte sogar zwei Safety-Car-Phasen, die das Feld wieder zusammenstauchten. Beide Male verteidigte Gehrsitz seine Führung, um das Auto letztlich mit über sieben Sekunden Vorsprung auf Platz eins an Owega zu übergeben.

“Es war ein wirklich fantastisches Wochenende und ich habe mich im Auto so richtig wohlgefühlt”, so Gehrsitz. “Die erste Pole-Position einzufahren, ist natürlich etwas ganz Besonderes und ich werde mich immer daran erinnern. Wir haben das Zeug, aufs Podium zu fahren und um den Sieg zu kämpfen. Es wird nicht mehr lange dauern, bis wir zusammen mit Phoenix Racing einen Pokal in die Luft strecken und ganz oben an der Spitze stehen werden. In Monza haben wir bewiesen, dass wir Rennen gewinnen und die Konkurrenz besiegen können. Es fehlte nur noch das letzte Quäntchen Glück!”

Der erste Sieg und das erste Podium waren zum Greifen nah, weil Gehrsitz das Phoenix-Team in eine optimale Ausgangslage für die zweite Rennhälfte gebracht hatte. Owega übernahm das Auto, bis ein technisches Problem den Rennstall zur Aufgabe zwang. Trotz des Rückschlages ist eines klar: Gehrsitz brauchte im Michelin Le Mans Cup nahezu keine Eingewöhnungszeit, um sich an der Spitze zu etablieren und zu einem der schnellsten Fahrer in der LMP3-Kategorie zu werden.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Stuttgarter sein erstes Podium im Michelin Le Mans Cup einfahren wird und auch der Traum eines Sieges rückt immer näher. Gehrsitz hat am 21. August 2021 auf der legendären Strecke im französischen Le Mans die nächste Chance, erstmals in die Top 3 zu fahren. Im Rahmen des berühmten 24h von Le Mans an die Spitze zu gelangen, wäre für den AVL-RACING-Junior ein wichtiger Schritt in seiner Karriere, die ohne jeden Zweifel steil nach oben geht.

Le Mans Cup in Le Castellet: Funkprobleme verhindern Podiumsplatz für Finn Gehrsitz

Le Mans Cup in Le Castellet: Funkprobleme verhindern Podiumsplatz für Finn Gehrsitz

Der Deutsche sammelte mit Phoenix Racing in der LMP3-Kategorie fleißig Punkte

 

Auf dem Circuit Paul Ricard im französischen Le Castellet standen für Finn Gehrsitz und seinem LMP3-Teamkollegen Hamza Owega der zweite Lauf des Michelin Le Mans Cups 2021 auf dem Programm. Obwohl ein Problem mit dem Funk das Team im Zwei-Stunden-Rennen zurückgeworfen hatte, schaffte es das Duo auf Platz fünf wichtige Punkte für die Meisterschaft zu sammeln.

 

Im Freien Training ging es erst einmal darum, die optimalen Fahrzeugeinstellungen für den 455-PS-starken Le-Mans-Prototypen-3 (LMP3) zu finden. Das erwies sich als gar nicht so einfach, weil die 5,8 Kilometer lange Strecke im Süden Frankreichs Mensch und Maschine vor große Herausforderungen stellt. Das hart arbeitende Phoenix-Team schaffte es aber, dem Duo aus Deutschland ein gutes Fundament für das Qualifying zu bieten, das die Startaufstellung des zweistündigen Laufes mit 27 Autos auf der Strecke bildete.

 

Im Zeittraining ging Gehrsitz aufs Ganze und positionierte seinen LMP3-Boliden auf einen äußerst starken zweiten Platz. Der Stuttgarter war sogar auf Pole-Kurs, jedoch musste er seine schnellste Runde vorzeitig abbrechen, weil ein konkurrierendes Fahrzeug mit einem Motorschaden auf der Strecke liegen geblieben war und die Rennleitung rote Flaggen schwenken musste. Mit Startplatz zwei hat Gehrsitz dem Phoenix-Team aber eine gute Ausgangslage für das Rennen herausgefahren.

 

Während Owega die erste Hälfte des Rennens bestritt, schaute sich Gehrsitz das Geschehen konzentriert aus der Box heraus an. Es kam zu einer Safety-Car-Phase, die viele Teams nutzten um den ersten Pflichtboxenstopp zu absolvieren. Jedoch streikte beim Team rund um die Startnummer 5 der Funk, weshalb Owega die Anweisungen des Teams im Cockpit nicht hörte. Diesen strategischen Nachteil zu korrigieren, war eine große Herausforderung.

 

Owega kam dann unter Grün zum Fahrerwechsel an die Box. Anders als in der Safety-Car-Phase, während der die Piloten auf der Strecke langsam unterwegs waren, schoss die Konkurrenz am stehenden Phoenix-LMP3 unter Grün vorbei. Gehrsitz fand sich auf Platz 15 wieder, als er wieder auf die Strecke fuhr. Es begann eine fulminante Aufholjagd. Nach und nach kassierte Gehrsitz einen Konkurrenten nach dem anderen, um letztlich auf einem soliden fünften Platz ins Ziel zu kommen.

 

“Hätten wir das Problem mit dem Funk nicht gehabt, wäre sicher mehr drin gewesen, aber es hat natürlich trotzdem großen Spaß gemacht, durch das Feld zu pflügen”, so Gehrsitz nach dem Rennen. “Auch wenn ich mit Platz fünf nicht einhundert Prozent zufrieden bin, war es mehr als nur Schadensbegrenzung. Wir haben wichtige Punkte mitgenommen und gezeigt, dass wir zu den schnellsten Teams im Michelin Le Mans Cup gehören. Ich danke dem gesamten Phoenix-Team und Hamza für die großartige Leistung. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis wir nach einem Rennen ganz oben an der Spitze stehen.”

 

Gehrsitz und Owega liegen nach dem zweiten Saisonlauf auf Platz fünf der LMP3-Wertung im Michelin Le Mans Cup. Das Phoenix-Duo hat gerade einmal 15 Punkte Rückstand auf die Spitze. Das nächste Rennen, dass der AVL-RACING-Junior bestreiten wird, findet am 10. Juli auf dem Highspeed-Kurs im italienischen Monza statt. Das Autodromo Nazionale Monza gehört zu den traditionsreichsten Strecken der Welt und ist Heimat des Formel-1-Grand-Prix von Italien.

Zwei Teenager lassen die Rennfahrerelite staunen

Zwei Teenager lassen die Rennfahrerelite staunen

Für den Steinenbronner Finn Gehrsitz und den Möhringer Donar Munding bedeutet die diesjährige Teilnahme am Michelin Le Mans Cup den nächsten Karriereschritt. Nun sitzen beide auf mehr als 400 PS und haben einen klaren Plan.

Steinenbronn/Möhringen – Unter Automobil-Rennsportlern haben sie einen Ruf wie Donnerhall: Die „24 Stunden von Le Mans“ sind für Langstreckenpiloten so etwas wie Wimbledon für Tennisspieler oder das Masters in Augusta für Golfer. Ein Start bei dem seit 1923 jährlich ausgetragenen Rennen im Nordwesten Frankreichs ist für die meisten Fahrer ähnlich erstrebenswert wie ein Platz in einem Formel-1-Cockpit. In der Siegerliste stehen ruhmreiche Namen wie Jacky Ickx, Graham Hill, Hans-Joachim Stuck, Klaus Ludwig und Hans Herrmann, die mittlerweile 93-jährige schwäbische Motorsport-Legende.

 

Auch bei zwei Teenagern der Region lebt der Traum von Le Mans. Die Rede ist von dem 16-jährigen Steinenbronner Finn Gehrsitz und dem zwei Jahre älteren Möhringer Donar Munding, die beide den Sprung vom erfolgreichen Kartfahrer in Langstrecken-Rennautos geschafft haben – und die in diesem Jahr nun beide im sogenannten Michelin Le Mans Cup aufs Gaspedal drücken. Letzterer ist eine aus sechs Rennen bestehende internationale Serie, die als Sprungbrett eben für die mythenumrankten „24 Stunden“ gilt. Beteiligt sind 31 Teams mit jeweils zwei Fahrern. Gefahren wird bis Ende Oktober in Spanien, Frankreich, Italien, Belgien und Portugal. Und, das Wichtigste: der Sieger der Gesamtwertung erhält für 2022 einen Startplatz in Le Mans.

 

Jüngster Fahrer der Wettbewerbsgeschichte

Vom Gewinn dieses Tickets sind Gehrsitz und Munding als Neueinsteiger natürlich noch einiges entfernt. Aber: beim Auftakt in Barcelona haben die zwei Nachwuchspiloten durchaus gleich einmal gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Gehrsitz belegte als jüngster Fahrer in der Geschichte der Le-Mans-Cup-Serie zusammen mit seinem Kölner Partner Hamza Owega den achten Platz. Und Munding kam im Gespann mit Maik Rosenberg (Attendorn) auf Rang 17. Beide überzeugten mit einem couragierten Auftritt.

 

„Es gab mehrere neutralisierte Rennphasen mit dem Sicherheitsfahrzeug, die unseren herausgefahrenen Vorsprung haben schmelzen lassen. Das ist leider der Rennsport. Insgesamt bin ich aber mit meinem Ergebnis im ersten Rennen sehr zufrieden“, sagt Gehrsitz. Der Elftklässler des Leinfeldener Immanuel-Kant-Gymnasiums, der im vergangenen halben Jahr seine ersten drei Autorennen allesamt gewonnen hatte, stand nach dem Training sogar auf Startplatz zwei. Und er hatte im Rennen dann auch an zweiter Stelle liegend an seinen Teamkollegen übergeben. Allerdings fiel jener anschließend zurück. Von vornherein weiter hinten, nämlich auf Rang 18 nach der Qualifikation, musste sich Munding einordnen. Doch auch er ließ aufhorchen: In seinem 455 PS starken Ligier startete der 18-Jährige eine furiose Aufholjagd bis auf die dritte Position – welche sein Mitstreiter, in diesem Fall der Sauerländer Routinier Rosenberg, ebenfalls nicht halten konnte.

 

Das Ziel: erst Abi, dann Profifahrer

Mundings Referenz: er ist amtierender deutsche Vizemeister im Porsche Super Sports Cup. Aktuell macht er an der Stuttgarter Cotta-Schule sein Abitur – und will danach wie Gehrsitz ganz auf eine Karriere im Langstrecken-Automobilrennsport setzen. „Mein Ziel ist es, mich nächste Saison als Vollprofi komplett auf den Rennsport fokussieren zu können“, sagt Munding, dessen ebenso mit Benzin im Blut aufgewachsener älterer Bruder Wodan zurzeit eine Karrierepause einlegt.

 

Donar, der Youngster der Familie, der als Kartpilot sogar schon an einer Weltmeisterschaft teilgenommen hat, will beim nächsten Rennen im französischen Le Castellet (4./5. Juni) mit seinem Kollegen weiter vorne angreifen. „Der Auftakt war ein bisschen holprig, weil das Fahrzeug für mich neu war und ich kaum Gelegenheit zum Testen hatte. Das wird nächstes Mal schon deutlich besser aussehen“, sagt er. Echte Le-Mans-Luft werden sowohl er als auch Gehrsitz dann beim vierten Saisonrennen am 21. Mai schnuppern können. Das findet nämlich, mit zwei kurzen Abschnitten von jeweils 55 Minuten, im Rahmenprogramm des diesjährigen 24-Stunden-Rennens statt. Die großen Vorbilder werden den beiden schwäbischen Talenten bei dieser Gelegenheit näher denn je sein.

 

„Wenn ich meine Form aus Spanien halten kann, dann ist dort sogar ein Spitzenplatz für uns drin. Mein erster Start bei den 24 Stunden von Le Mans ist für 2023 oder 2024 geplant“, sagt Finn Gehrsitz selbstbewusst. Es wäre der nächste große Schritt auf dem erhofften Weg in den Rennfahrer-Olymp.

 

Hintergrund: Michelin Le Mans Cup

Der Michelin Le Mans Cup ist eine internationale Sportwagen-Rennserie über Langstrecken, die 2016 ins Leben gerufen wurde und durch die „24 Stunden von Le Mans“ inspiriert ist. Beteiligt sind in diesem Jahr 31 Teams mit jeweils zwei Fahrern, von denen in jedem Rennen beide einen jeweils zweistündigen Teilabschnitt bewältigen müssen. Die Ausnahme ist die Veranstaltung „Road to Le Mans“, bei der auf der Originalstrecke jeder Fahrer 55 Minuten im Einsatz ist. Insgesamt sind von April bis Ende Oktober sechs Rennen in fünf europäischen Ländern vorgesehen. Der Auftakt war in Barcelona. Das Gesamt-Siegerteam erhält für 2022 einen Startplatz beim Klassiker „24 Stunden von Le Mans“. Gefahren werden zwei verschiedene Sportwagenklassen (Gran Turismo und Le-Mans-Prototyp-3), die aber einheitlich gewertet werden.

Finn Gehrsitz überzeugt in seinem ersten LMP3-Rennen im Michelin Le Mans Cup

Finn Gehrsitz überzeugt in seinem ersten LMP3-Rennen im Michelin Le Mans Cup

In Barcelona kam der 16-Jährige zusammen mit Hamza Owega in einem turbulenten Rennen des Michelin Le Mans Cups auf Platz acht ins Ziel

Viel erfolgreicher hätte das erste Kapitel von Finn Gehrsitz im Michelin Le Mans Cup gar nicht sein können: Der 16-Jährige fuhr zusammen mit seinem Teamkollegen Hamza Owega in seinem ersten LMP3-Rennen für Phoenix Racing auf einen beachtlichen achten Platz. Der Stuttgarter nahm es am vergangenen Wochenende auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya am Steuer des Prototypen mit der Startnummer 5 mit 25 Konkurrenten in seiner Klasse auf, um sich das erste Top-10-Ergebnis der neuen Saison zu sichern.

Gehrsitz zeigte bereits in den Freien Trainings sowie im Qualifying, dass er zu den schnellsten Fahrern mit Bronze-Einstufung des Automobil-Weltverbandes (FIA) im Feld gehört. Obwohl es sein erstes Rennwochenende in einem Le-Mans-Prototype-3 (LMP3) war, hielt der 16-Jährige sofort mit vielen etablierten Silber-Fahrern mit. Im Qualifying verpasste Gehrsitz seine erste Pole-Position gerade einmal um 0,146 Sekunden, weshalb er von Platz zwei aus und damit aus der ersten Startreihe ins Rennen starten durfte.

In seinem einstündigen Stint im zweistündigen Rennen überzeugte Gehrsitz, der als jüngster LMP3-Fahrer in die Geschichte der Meisterschaft eingegangen ist, mit einer konstant schnellen Pace, mit der er den zweiten Platz verteidigte. Zwei Safety-Car-Phasen pulverisierten aber jeweils die Vorsprünge, die er auf den Drittplatzierten herausgefahren hatte. Gehrsitz übergab das Auto auf Platz zwei liegend an seinen Teamkollegen Owega, der nach Pech mit den Safety-Car-Phasen und Full-Course-Yellows auf einem starken achten Platz ins Ziel kam.

“Es war ein wirklich großartiger Auftakt mit Phoenix Racing in der LMP3-Kategorie in Barcelona”, sagt Gehrsitz nach dem Rennen. “Im Qualifying stand ich knapp vor meiner ersten Pole-Position und das an meinem ersten Rennwochenende. In meinem Stint habe ich es geschafft, vorne an der Spitze mitzuhalten und das Auto auf Rang zwei zu halten. Die Safety-Car-Phasen haben unseren Vorsprung leider immer wieder schmelzen lassen, aber das ist Racing.

“Es war ein ereignisreiches Rennen, weshalb ich mit Platz acht sehr zufrieden bin. Das ganze Phoenix-Team und auch Hamza haben einen großartigen Job gemacht. Ich danke natürlich meinen Partnern GMS und AVL RACING für die phänomenale Unterstützung. Ich freue mich riesig auf das zweite Rennen in Le Castellet und hoffe natürlich, dass wir die Form, die wir in Spanien hatten, vielleicht noch verbessern können.”

Das nächste Rennen des Michelin Le Mans Cups findet am 5. Juni auf dem Circuit Paul Ricard im französischen Le Castellet statt. Bis dahin wird sich Gehrsitz akribisch auf die anstehenden Aufgaben mit Phoenix Racing vorbereiten, um das Ergebnis und den positiven Gesamteindruck vom Saisonauftakt zu bestätigen. Das zweite Kapitel soll eine weitere Erfolgsgeschichte des 16-Jährigen werden.

 

 

Finn Gehrsitz wird ‘Young Driver’ bei AVL RACING

Finn Gehrsitz wird ‘Young Driver’ bei AVL RACING

Der 16-Jährige wird von der Förderung und Unterstützung seitens AVL RACING profitieren

Finn Gehrsitz wird Teil des AVL RACING Young Driver Programms. Der 16-jährige Stuttgarter, der seine erste Saison in der LMP3-Kategorie des Michelin Le Mans Cups bestreiten wird, wurde in das Nachwuchsprogramm des Antriebstechnik-Spezialisten aufgenommen. Während die etablierten Motorsport-Stars Tatiana Calderon und Ferdinand Habsburg bereits als Botschafter für das Unternehmen tätig sind, werden Gehrsitz und ein weiterer `Young Driver` die Nachwuchsriege bei AVL RACING bilden.

Gehrsitz hat im Jahr 2020 den Sprung vom Kartsport in den Automobil-Rennsport geschafft und seine internationale Rennlizenz erhalten. Seine ersten Schritte machte der Youngster im GT4-Sport, in dem er gleich glänzte und Klassensiege einfuhr.

Als jüngster Fahrer in der Prototypen-Klasse der Meisterschaft wird er sich das Auto vom deutschen Traditionsteam Phoenix Racing mit Hamza Owega aus Köln teilen. Owega ist 29 Jahre alt und greift auf Erfahrungen aus dem GT-Sport zurück. Gehrsitz wird am kommenden Wochenende sein LMP3-Debüt feiern und mit Barcelona, Le Castellet, Monza, Le Mans, Spa-Francorchamps und Portimao sechs der berühmtesten Strecken in Europa besuchen.

 

Mit Expertise von AVL RACING im Prototypen

AVL RACING wird Gehrsitz mit Know-how und Fahrten im hauseigenen Simulator des Unternehmens unterstützen. Als Vorbereitung für das erste Rennen des Michelin Le Mans Cups hat der 16-Jährige bereits erste Runden in diesem Simulator verbracht. Um ein realistisches Fahrverhalten abzubilden, läuft der AVL-Simulator am Standort Graz mit realen Fahrzeugdaten aus der Software VSM (Vehicle Simulation Model). Es ist genau die Software, mit der AVL RACING zur Zeit die BoP (Balance of Performance) für die DTM erarbeitet.

Ellen Lohr, Director Motorsport bei AVL RACING, sagt: “Wir freuen uns, Finn Gehrsitz als Young Driver bei uns willkommen zu heißen. Wir glauben fest an sein Talent. AVL RACING unterstützt schon länger junge Talente im Motorsport. Im Jahr 2021 wollen wir diese Förderung mit zwei Nachwuchstalenten jedoch deutlich ausbauen.”

Gehrsitz selbst fühlt sich geehrt: “Ich bin stolz darauf, mit AVL RACING einen tollen Partner für meine erste Prototypen Saison 2021 gefunden zu haben. Mit dem Einstieg in die LMP3-Kategorie zusammen mit so etablierten Partnern wie Phoenix Racing und AVL ist ein Traum. Mein Ziel ist es natürlich, gemeinsam Erfolge zu feiern. Ich kann es kaum abwarten, in Barcelona endlich ins Steuer zu greifen.”

Der Michelin Le Mans Cup startet am 17. April auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya in Spanien. Es ist die erste von sechs Stationen, die in der Saison 2021 auf dem Programm stehen. Insgesamt sind 26 LMP3- und fünf GT3-Autos für den Saisonauftakt in Barcelona gemeldet. Der Michelin Le Mans Cup wird im Rahmen der ELMS, der European Le Mans Serie ausgetragen und gilt als Nachwuchsschmiede für zukünftige Le Mans Gewinner.

 

Über AVL RACING

AVL RACING ist der global agierende Motorsport-Experte der AVL List GmbH. Das Unternehmen gehört zu den weltweit größten unabhängigen Unternehmen in den Bereichen Entwicklung, Simulation und Testen von Antriebssystem aller Art – von Verbrennungsmotoren, über Hybridsysteme, bis hin zu Elektroantrieben. Dazu gehören auch die Entwicklung der Brennstoffzelle, Batterien, Regeltechnik und Software. AVL RACING ist seit mehr als 20 Jahren im Motorsport aktiv und arbeitet zur Zeit von der Formel 1 bis zur Moto GP mit Partnern und Kunden in 15 Rennserien weltweit zusammen.

 

Finn Gehrsitz bekommt in der Rennsport Saison 2021 Unterstützung von TYPE S 

Finn Gehrsitz bekommt in der Rennsport Saison 2021 Unterstützung von TYPE S 

Der 16 Jährige Rennfahrer freut sich auf die starke Autozubehör Firma aus den USA

Mit TypeS bekommt Finn Gehrsitz in seiner Rennsport-Saison 2021 prominente Unterstützung aus Kalifornien, USA. TypeS mit seiner Europazentrale bei Frankfurt am Main wird ab sofort den 16 Jährigen bei seiner Rennsport Karriere begleiten. Der Rennfahrer aus Stuttgart, der im Jahr 2021 im Michelin Le Mans Cup in der LMP3 Kategorie für Phoenix Racing startet, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem führenden Autozubehör Spezialisten.

 

TypeS aus Los Angeles in Kalifornien ist im Zuge der internationalen Expansion in Deutschland und Österreich gestartet. Die Europazentrale befindet sich mit der Horizon Brands Europe GmbH in Eschborn bei Frankfurt am Main. TypeS entwickelt und vertreibt innovatives Autozubehör, das Autofahrer:innen das Leben komfortabler und sicherer macht. Die Produktpalette reicht von Dashcams bis hin zu Powerbanks mit Starthilfefunktion.

 

Das Unternehmen wird zusammen mit Finn Gehrsitz in der LMP3-Klasse des Michelin Le Mans Cups Produkte wie seine 360 Grad Full HD Dashcam einsetzen um beeindruckende Bilder auf der Rennstrecke aufnehmen. “Wir von TypeS freuen uns auf die Partnerschaft mit Finn Gehrsitz”, sagt Jakob Huszarek, Geschäftsführer der Horizon Brands Europe GmbH. “Er ist ein schneller Rennfahrer den wir gerne fördern. Junge Talente wie Finn stehen für eine erfolgreiche Zukunft im Motorsport und unsere innovativen Produkte sind dabei perfekte Begleiter.”

 

Finn Gehrsitz ist ebenfalls begeistert: “Es ist super, für meine erste LMP3 Saison bei Phoenix Racing mit TypeS so einen großartigen Partner an meiner Seite zu haben. TypeS verkörpert mit seinen Produkten Leistung, Innovation und Sicherheit. Das sind genau die Attribute, die meine Rennsport Karriere beschreiben. Als jüngster Fahrer in der Geschichte des Michelin Le Mans Cups möchte ich zusammen mit TypeS erfolgreich den nächsten Schritt in meiner Karriere machen. Ich freue mich auf spektakuläre Videos.”

 

TypeS ist bereits in den USA im Motorsport bekannt als wichtiger Partner der Formula Drift und Sponsor von bekannten Rennfahrern. In Europa ist TypeS Hauptsponsor der deutschen Rallycross Meisterschaft DRX. Mit Finn Gehrsitz präsentiert sich TypeS nun auch in der Prototypen- und Sportwagen Serie.

 

Über TYPE S

TypeS aus Kalifornien ist eine internationale Firma von Autoenthusiasten, die mit innovativem Autozubehör das Leben von Autofahrer:innen sicherer und komfortabler macht. 2019 ist TypeS in Deutschland und Österreich gestartet. Die Europazentrale befindet sich mit der Horizon Brands Europe GmbH in Eschborn bei Frankfurt am Main. Die Produktpalette reicht von 360 Grad Dashcams bis hin zu Powerbanks mit Starthilfefunktion. Die Produkte von TypeS sind auf www.typeSauto.de erhältlich.

 

Weitere Informationen zu TypeS gibt es auf: www.typeSauto.de
Presse Kontakt: presse@horizon-brands.de

Finn Gehrsitz einer der jüngsten LMP3-Fahrer im Michelin Le Mans Cup

Finn Gehrsitz einer der jüngsten LMP3-Fahrer im Michelin Le Mans Cup

Bei Phoenix Racing: Finn Gehrsitz einer der jüngsten LMP3-Fahrer im Michelin Le Mans Cup

Der 16-Jährige feiert im Jahr 2021 mit Phoenix Racing sein Prototypendebüt

Die Erfolgsgeschichte von Finn Gehrsitz bekommt im Jahr 2021 ein neues Kapitel: Der Stuttgarter wird in der kommenden Saison für das Erfolgsteam Phoenix Racing in der Le-Mans-Prototypen-3-Klasse (LMP3) des Michelin Le Mans Cups an den Start gehen. Damit gehört der 16-Jährige zu den jüngsten LMP3-Fahrer in der Geschichte der Serie. Gehrsitz hat bereits vergangenes Wochenende auf dem legendären Kurs in Spa-Francorchamps erste Testfahrten absolviert.

Der Youngster hat erst im Jahr 2020 nach erfolgreichen Schritten im Kartsport seine Automobil-Rennsportlizenz gemacht. Anschließend setzte er in seinen ersten Rennen im GT4-Boliden ein äußerst positives Zeichen. Nach den ersten Rennsiegen soll der Schritt in die LMP3-Klasse mit dem Traditionsteam Phoenix Racing den Weg für eine erfolgreiche Motorsport-Karriere ebnen.

Phoenix Racing gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Rennteams in Deutschland. Der Rennstall mit der Basis am Nürburgring war lange Teil der DTM und hat außerdem zusammen mit Audi erfolgreiche GT3-Programme in der heutigen GT World Challenge und NLS (ehemals VLN) am Nürburgring auf die Beine gestellt. Im Michelin Le Mans Cup setzt das Team rund um Ernst Moser auf Gehrsitz, der sich damit in ganz Europa beweisen darf.

Die Meisterschaft wird den 16-jährigen Stuttgarter an einige der berühmtesten Rennstrecken in Europa bringen. Nach dem Test am 14. April startet die Meisterschaft am 16. und 17. April im spanischen Barcelona. Das Saisonhighlight ist der “Road to Le Mans”-Event im Rahmen des 24-Stunden-Rennens vom 19. bis 22. August. Den Saisonabschluss wird Gehrsitz im portugiesischen Portimao fahren.

Die LMP3-Maschine, die Gehrsitz im Jahr 2021 pilotieren wird, ist ein echtes Abtriebsmonster. Der 930 Kilogramm schwere Prototyp wird von einem Nissan-V8-Motor angetrieben, der rund 420 Pferdestärken leistet. Die Autos kommen unter anderem in der amerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft zum Einsatz und bilden in Europa im Michelin Le Mans Cup und der European Le Mans Series das perfekte Fundament, um auf der Karriereleiter bis zu den 24h von Le Mans aufzusteigen. Genau das ist auch Gehrsitz’ Ziel: Der Youngster möchte im Jahr 2023 oder 2024 sein Debüt in Le Mans feiern.

“Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit Phoenix Racing im Jahr 2021”, sagt Gehrsitz, der innerhalb nur eines Jahres den Sprung vom Kartsport in die LMP3 geschafft hat. “Das Team gehört zu den erfolgreichsten in ganz Deutschland und ich brenne darauf, mich im Michelin Le Mans Cup beweisen zu dürfen. Ich danke meinem Teamchef Ernst Moser, der diesen Start überhaupt erst möglich gemacht hat. Außerdem ein großes Dankeschön an all meine Partner, die an mich glauben und mich auf diesem Weg begleiten. Ich kann es kaum abwarten, den V8-Motor meines Prototypen endlich für ein Rennen anzuschmeißen.”

Für Gehrsitz wird der erste Lauf in Barcelona eine große Herausforderung sein. In seiner Automobil-Rennsport-Karriere hat das junge Talent erst vier GT4-Rennen bestritten. Der Umstieg auf einen Prototypen ist gewaltig, weshalb der Stuttgarter erst einmal eine Menge lernen muss. Sollte seine Entwicklung aber genauso weitergehen wie bisher, darf Großes von Gehrsitz erwartet werden.

Michelin Le Mans Cup Kalender 2021:

16.-17. April 2021: Barcelona, Spanien
4.-5. Juni 2021: Le Castellet, Frankreich
9.-10. Juli 2021: Monza, Italien
19.-21. August 2021: Le Mans, Frankreich
17.-18. September 2021: Spa-Francorchamps, Belgien
23.-24. Oktober 2021: Portimao, Portugal