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Zwei Teenager lassen die Rennfahrerelite staunen

Zwei Teenager lassen die Rennfahrerelite staunen

Für den Steinenbronner Finn Gehrsitz und den Möhringer Donar Munding bedeutet die diesjährige Teilnahme am Michelin Le Mans Cup den nächsten Karriereschritt. Nun sitzen beide auf mehr als 400 PS und haben einen klaren Plan.

Steinenbronn/Möhringen – Unter Automobil-Rennsportlern haben sie einen Ruf wie Donnerhall: Die „24 Stunden von Le Mans“ sind für Langstreckenpiloten so etwas wie Wimbledon für Tennisspieler oder das Masters in Augusta für Golfer. Ein Start bei dem seit 1923 jährlich ausgetragenen Rennen im Nordwesten Frankreichs ist für die meisten Fahrer ähnlich erstrebenswert wie ein Platz in einem Formel-1-Cockpit. In der Siegerliste stehen ruhmreiche Namen wie Jacky Ickx, Graham Hill, Hans-Joachim Stuck, Klaus Ludwig und Hans Herrmann, die mittlerweile 93-jährige schwäbische Motorsport-Legende.

 

Auch bei zwei Teenagern der Region lebt der Traum von Le Mans. Die Rede ist von dem 16-jährigen Steinenbronner Finn Gehrsitz und dem zwei Jahre älteren Möhringer Donar Munding, die beide den Sprung vom erfolgreichen Kartfahrer in Langstrecken-Rennautos geschafft haben – und die in diesem Jahr nun beide im sogenannten Michelin Le Mans Cup aufs Gaspedal drücken. Letzterer ist eine aus sechs Rennen bestehende internationale Serie, die als Sprungbrett eben für die mythenumrankten „24 Stunden“ gilt. Beteiligt sind 31 Teams mit jeweils zwei Fahrern. Gefahren wird bis Ende Oktober in Spanien, Frankreich, Italien, Belgien und Portugal. Und, das Wichtigste: der Sieger der Gesamtwertung erhält für 2022 einen Startplatz in Le Mans.

 

Jüngster Fahrer der Wettbewerbsgeschichte

Vom Gewinn dieses Tickets sind Gehrsitz und Munding als Neueinsteiger natürlich noch einiges entfernt. Aber: beim Auftakt in Barcelona haben die zwei Nachwuchspiloten durchaus gleich einmal gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Gehrsitz belegte als jüngster Fahrer in der Geschichte der Le-Mans-Cup-Serie zusammen mit seinem Kölner Partner Hamza Owega den achten Platz. Und Munding kam im Gespann mit Maik Rosenberg (Attendorn) auf Rang 17. Beide überzeugten mit einem couragierten Auftritt.

 

„Es gab mehrere neutralisierte Rennphasen mit dem Sicherheitsfahrzeug, die unseren herausgefahrenen Vorsprung haben schmelzen lassen. Das ist leider der Rennsport. Insgesamt bin ich aber mit meinem Ergebnis im ersten Rennen sehr zufrieden“, sagt Gehrsitz. Der Elftklässler des Leinfeldener Immanuel-Kant-Gymnasiums, der im vergangenen halben Jahr seine ersten drei Autorennen allesamt gewonnen hatte, stand nach dem Training sogar auf Startplatz zwei. Und er hatte im Rennen dann auch an zweiter Stelle liegend an seinen Teamkollegen übergeben. Allerdings fiel jener anschließend zurück. Von vornherein weiter hinten, nämlich auf Rang 18 nach der Qualifikation, musste sich Munding einordnen. Doch auch er ließ aufhorchen: In seinem 455 PS starken Ligier startete der 18-Jährige eine furiose Aufholjagd bis auf die dritte Position – welche sein Mitstreiter, in diesem Fall der Sauerländer Routinier Rosenberg, ebenfalls nicht halten konnte.

 

Das Ziel: erst Abi, dann Profifahrer

Mundings Referenz: er ist amtierender deutsche Vizemeister im Porsche Super Sports Cup. Aktuell macht er an der Stuttgarter Cotta-Schule sein Abitur – und will danach wie Gehrsitz ganz auf eine Karriere im Langstrecken-Automobilrennsport setzen. „Mein Ziel ist es, mich nächste Saison als Vollprofi komplett auf den Rennsport fokussieren zu können“, sagt Munding, dessen ebenso mit Benzin im Blut aufgewachsener älterer Bruder Wodan zurzeit eine Karrierepause einlegt.

 

Donar, der Youngster der Familie, der als Kartpilot sogar schon an einer Weltmeisterschaft teilgenommen hat, will beim nächsten Rennen im französischen Le Castellet (4./5. Juni) mit seinem Kollegen weiter vorne angreifen. „Der Auftakt war ein bisschen holprig, weil das Fahrzeug für mich neu war und ich kaum Gelegenheit zum Testen hatte. Das wird nächstes Mal schon deutlich besser aussehen“, sagt er. Echte Le-Mans-Luft werden sowohl er als auch Gehrsitz dann beim vierten Saisonrennen am 21. Mai schnuppern können. Das findet nämlich, mit zwei kurzen Abschnitten von jeweils 55 Minuten, im Rahmenprogramm des diesjährigen 24-Stunden-Rennens statt. Die großen Vorbilder werden den beiden schwäbischen Talenten bei dieser Gelegenheit näher denn je sein.

 

„Wenn ich meine Form aus Spanien halten kann, dann ist dort sogar ein Spitzenplatz für uns drin. Mein erster Start bei den 24 Stunden von Le Mans ist für 2023 oder 2024 geplant“, sagt Finn Gehrsitz selbstbewusst. Es wäre der nächste große Schritt auf dem erhofften Weg in den Rennfahrer-Olymp.

 

Hintergrund: Michelin Le Mans Cup

Der Michelin Le Mans Cup ist eine internationale Sportwagen-Rennserie über Langstrecken, die 2016 ins Leben gerufen wurde und durch die „24 Stunden von Le Mans“ inspiriert ist. Beteiligt sind in diesem Jahr 31 Teams mit jeweils zwei Fahrern, von denen in jedem Rennen beide einen jeweils zweistündigen Teilabschnitt bewältigen müssen. Die Ausnahme ist die Veranstaltung „Road to Le Mans“, bei der auf der Originalstrecke jeder Fahrer 55 Minuten im Einsatz ist. Insgesamt sind von April bis Ende Oktober sechs Rennen in fünf europäischen Ländern vorgesehen. Der Auftakt war in Barcelona. Das Gesamt-Siegerteam erhält für 2022 einen Startplatz beim Klassiker „24 Stunden von Le Mans“. Gefahren werden zwei verschiedene Sportwagenklassen (Gran Turismo und Le-Mans-Prototyp-3), die aber einheitlich gewertet werden.

Finn Gehrsitz überzeugt in seinem ersten LMP3-Rennen im Michelin Le Mans Cup

Finn Gehrsitz überzeugt in seinem ersten LMP3-Rennen im Michelin Le Mans Cup

In Barcelona kam der 16-Jährige zusammen mit Hamza Owega in einem turbulenten Rennen des Michelin Le Mans Cups auf Platz acht ins Ziel

Viel erfolgreicher hätte das erste Kapitel von Finn Gehrsitz im Michelin Le Mans Cup gar nicht sein können: Der 16-Jährige fuhr zusammen mit seinem Teamkollegen Hamza Owega in seinem ersten LMP3-Rennen für Phoenix Racing auf einen beachtlichen achten Platz. Der Stuttgarter nahm es am vergangenen Wochenende auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya am Steuer des Prototypen mit der Startnummer 5 mit 25 Konkurrenten in seiner Klasse auf, um sich das erste Top-10-Ergebnis der neuen Saison zu sichern.

Gehrsitz zeigte bereits in den Freien Trainings sowie im Qualifying, dass er zu den schnellsten Fahrern mit Bronze-Einstufung des Automobil-Weltverbandes (FIA) im Feld gehört. Obwohl es sein erstes Rennwochenende in einem Le-Mans-Prototype-3 (LMP3) war, hielt der 16-Jährige sofort mit vielen etablierten Silber-Fahrern mit. Im Qualifying verpasste Gehrsitz seine erste Pole-Position gerade einmal um 0,146 Sekunden, weshalb er von Platz zwei aus und damit aus der ersten Startreihe ins Rennen starten durfte.

In seinem einstündigen Stint im zweistündigen Rennen überzeugte Gehrsitz, der als jüngster LMP3-Fahrer in die Geschichte der Meisterschaft eingegangen ist, mit einer konstant schnellen Pace, mit der er den zweiten Platz verteidigte. Zwei Safety-Car-Phasen pulverisierten aber jeweils die Vorsprünge, die er auf den Drittplatzierten herausgefahren hatte. Gehrsitz übergab das Auto auf Platz zwei liegend an seinen Teamkollegen Owega, der nach Pech mit den Safety-Car-Phasen und Full-Course-Yellows auf einem starken achten Platz ins Ziel kam.

“Es war ein wirklich großartiger Auftakt mit Phoenix Racing in der LMP3-Kategorie in Barcelona”, sagt Gehrsitz nach dem Rennen. “Im Qualifying stand ich knapp vor meiner ersten Pole-Position und das an meinem ersten Rennwochenende. In meinem Stint habe ich es geschafft, vorne an der Spitze mitzuhalten und das Auto auf Rang zwei zu halten. Die Safety-Car-Phasen haben unseren Vorsprung leider immer wieder schmelzen lassen, aber das ist Racing.

“Es war ein ereignisreiches Rennen, weshalb ich mit Platz acht sehr zufrieden bin. Das ganze Phoenix-Team und auch Hamza haben einen großartigen Job gemacht. Ich danke natürlich meinen Partnern GMS und AVL RACING für die phänomenale Unterstützung. Ich freue mich riesig auf das zweite Rennen in Le Castellet und hoffe natürlich, dass wir die Form, die wir in Spanien hatten, vielleicht noch verbessern können.”

Das nächste Rennen des Michelin Le Mans Cups findet am 5. Juni auf dem Circuit Paul Ricard im französischen Le Castellet statt. Bis dahin wird sich Gehrsitz akribisch auf die anstehenden Aufgaben mit Phoenix Racing vorbereiten, um das Ergebnis und den positiven Gesamteindruck vom Saisonauftakt zu bestätigen. Das zweite Kapitel soll eine weitere Erfolgsgeschichte des 16-Jährigen werden.

 

 

Finn Gehrsitz wird ‘Young Driver’ bei AVL RACING

Finn Gehrsitz wird ‘Young Driver’ bei AVL RACING

Der 16-Jährige wird von der Förderung und Unterstützung seitens AVL RACING profitieren

Finn Gehrsitz wird Teil des AVL RACING Young Driver Programms. Der 16-jährige Stuttgarter, der seine erste Saison in der LMP3-Kategorie des Michelin Le Mans Cups bestreiten wird, wurde in das Nachwuchsprogramm des Antriebstechnik-Spezialisten aufgenommen. Während die etablierten Motorsport-Stars Tatiana Calderon und Ferdinand Habsburg bereits als Botschafter für das Unternehmen tätig sind, werden Gehrsitz und ein weiterer `Young Driver` die Nachwuchsriege bei AVL RACING bilden.

Gehrsitz hat im Jahr 2020 den Sprung vom Kartsport in den Automobil-Rennsport geschafft und seine internationale Rennlizenz erhalten. Seine ersten Schritte machte der Youngster im GT4-Sport, in dem er gleich glänzte und Klassensiege einfuhr.

Als jüngster Fahrer in der Prototypen-Klasse der Meisterschaft wird er sich das Auto vom deutschen Traditionsteam Phoenix Racing mit Hamza Owega aus Köln teilen. Owega ist 29 Jahre alt und greift auf Erfahrungen aus dem GT-Sport zurück. Gehrsitz wird am kommenden Wochenende sein LMP3-Debüt feiern und mit Barcelona, Le Castellet, Monza, Le Mans, Spa-Francorchamps und Portimao sechs der berühmtesten Strecken in Europa besuchen.

 

Mit Expertise von AVL RACING im Prototypen

AVL RACING wird Gehrsitz mit Know-how und Fahrten im hauseigenen Simulator des Unternehmens unterstützen. Als Vorbereitung für das erste Rennen des Michelin Le Mans Cups hat der 16-Jährige bereits erste Runden in diesem Simulator verbracht. Um ein realistisches Fahrverhalten abzubilden, läuft der AVL-Simulator am Standort Graz mit realen Fahrzeugdaten aus der Software VSM (Vehicle Simulation Model). Es ist genau die Software, mit der AVL RACING zur Zeit die BoP (Balance of Performance) für die DTM erarbeitet.

Ellen Lohr, Director Motorsport bei AVL RACING, sagt: “Wir freuen uns, Finn Gehrsitz als Young Driver bei uns willkommen zu heißen. Wir glauben fest an sein Talent. AVL RACING unterstützt schon länger junge Talente im Motorsport. Im Jahr 2021 wollen wir diese Förderung mit zwei Nachwuchstalenten jedoch deutlich ausbauen.”

Gehrsitz selbst fühlt sich geehrt: “Ich bin stolz darauf, mit AVL RACING einen tollen Partner für meine erste Prototypen Saison 2021 gefunden zu haben. Mit dem Einstieg in die LMP3-Kategorie zusammen mit so etablierten Partnern wie Phoenix Racing und AVL ist ein Traum. Mein Ziel ist es natürlich, gemeinsam Erfolge zu feiern. Ich kann es kaum abwarten, in Barcelona endlich ins Steuer zu greifen.”

Der Michelin Le Mans Cup startet am 17. April auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya in Spanien. Es ist die erste von sechs Stationen, die in der Saison 2021 auf dem Programm stehen. Insgesamt sind 26 LMP3- und fünf GT3-Autos für den Saisonauftakt in Barcelona gemeldet. Der Michelin Le Mans Cup wird im Rahmen der ELMS, der European Le Mans Serie ausgetragen und gilt als Nachwuchsschmiede für zukünftige Le Mans Gewinner.

 

Über AVL RACING

AVL RACING ist der global agierende Motorsport-Experte der AVL List GmbH. Das Unternehmen gehört zu den weltweit größten unabhängigen Unternehmen in den Bereichen Entwicklung, Simulation und Testen von Antriebssystem aller Art – von Verbrennungsmotoren, über Hybridsysteme, bis hin zu Elektroantrieben. Dazu gehören auch die Entwicklung der Brennstoffzelle, Batterien, Regeltechnik und Software. AVL RACING ist seit mehr als 20 Jahren im Motorsport aktiv und arbeitet zur Zeit von der Formel 1 bis zur Moto GP mit Partnern und Kunden in 15 Rennserien weltweit zusammen.

 

Finn Gehrsitz bekommt in der Rennsport Saison 2021 Unterstützung von TYPE S 

Finn Gehrsitz bekommt in der Rennsport Saison 2021 Unterstützung von TYPE S 

Der 16 Jährige Rennfahrer freut sich auf die starke Autozubehör Firma aus den USA

Mit TypeS bekommt Finn Gehrsitz in seiner Rennsport-Saison 2021 prominente Unterstützung aus Kalifornien, USA. TypeS mit seiner Europazentrale bei Frankfurt am Main wird ab sofort den 16 Jährigen bei seiner Rennsport Karriere begleiten. Der Rennfahrer aus Stuttgart, der im Jahr 2021 im Michelin Le Mans Cup in der LMP3 Kategorie für Phoenix Racing startet, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem führenden Autozubehör Spezialisten.

 

TypeS aus Los Angeles in Kalifornien ist im Zuge der internationalen Expansion in Deutschland und Österreich gestartet. Die Europazentrale befindet sich mit der Horizon Brands Europe GmbH in Eschborn bei Frankfurt am Main. TypeS entwickelt und vertreibt innovatives Autozubehör, das Autofahrer:innen das Leben komfortabler und sicherer macht. Die Produktpalette reicht von Dashcams bis hin zu Powerbanks mit Starthilfefunktion.

 

Das Unternehmen wird zusammen mit Finn Gehrsitz in der LMP3-Klasse des Michelin Le Mans Cups Produkte wie seine 360 Grad Full HD Dashcam einsetzen um beeindruckende Bilder auf der Rennstrecke aufnehmen. “Wir von TypeS freuen uns auf die Partnerschaft mit Finn Gehrsitz”, sagt Jakob Huszarek, Geschäftsführer der Horizon Brands Europe GmbH. “Er ist ein schneller Rennfahrer den wir gerne fördern. Junge Talente wie Finn stehen für eine erfolgreiche Zukunft im Motorsport und unsere innovativen Produkte sind dabei perfekte Begleiter.”

 

Finn Gehrsitz ist ebenfalls begeistert: “Es ist super, für meine erste LMP3 Saison bei Phoenix Racing mit TypeS so einen großartigen Partner an meiner Seite zu haben. TypeS verkörpert mit seinen Produkten Leistung, Innovation und Sicherheit. Das sind genau die Attribute, die meine Rennsport Karriere beschreiben. Als jüngster Fahrer in der Geschichte des Michelin Le Mans Cups möchte ich zusammen mit TypeS erfolgreich den nächsten Schritt in meiner Karriere machen. Ich freue mich auf spektakuläre Videos.”

 

TypeS ist bereits in den USA im Motorsport bekannt als wichtiger Partner der Formula Drift und Sponsor von bekannten Rennfahrern. In Europa ist TypeS Hauptsponsor der deutschen Rallycross Meisterschaft DRX. Mit Finn Gehrsitz präsentiert sich TypeS nun auch in der Prototypen- und Sportwagen Serie.

 

Über TYPE S

TypeS aus Kalifornien ist eine internationale Firma von Autoenthusiasten, die mit innovativem Autozubehör das Leben von Autofahrer:innen sicherer und komfortabler macht. 2019 ist TypeS in Deutschland und Österreich gestartet. Die Europazentrale befindet sich mit der Horizon Brands Europe GmbH in Eschborn bei Frankfurt am Main. Die Produktpalette reicht von 360 Grad Dashcams bis hin zu Powerbanks mit Starthilfefunktion. Die Produkte von TypeS sind auf www.typeSauto.de erhältlich.

 

Weitere Informationen zu TypeS gibt es auf: www.typeSauto.de
Presse Kontakt: presse@horizon-brands.de

Finn Gehrsitz einer der jüngsten LMP3-Fahrer im Michelin Le Mans Cup

Finn Gehrsitz einer der jüngsten LMP3-Fahrer im Michelin Le Mans Cup

Bei Phoenix Racing: Finn Gehrsitz einer der jüngsten LMP3-Fahrer im Michelin Le Mans Cup

Der 16-Jährige feiert im Jahr 2021 mit Phoenix Racing sein Prototypendebüt

Die Erfolgsgeschichte von Finn Gehrsitz bekommt im Jahr 2021 ein neues Kapitel: Der Stuttgarter wird in der kommenden Saison für das Erfolgsteam Phoenix Racing in der Le-Mans-Prototypen-3-Klasse (LMP3) des Michelin Le Mans Cups an den Start gehen. Damit gehört der 16-Jährige zu den jüngsten LMP3-Fahrer in der Geschichte der Serie. Gehrsitz hat bereits vergangenes Wochenende auf dem legendären Kurs in Spa-Francorchamps erste Testfahrten absolviert.

Der Youngster hat erst im Jahr 2020 nach erfolgreichen Schritten im Kartsport seine Automobil-Rennsportlizenz gemacht. Anschließend setzte er in seinen ersten Rennen im GT4-Boliden ein äußerst positives Zeichen. Nach den ersten Rennsiegen soll der Schritt in die LMP3-Klasse mit dem Traditionsteam Phoenix Racing den Weg für eine erfolgreiche Motorsport-Karriere ebnen.

Phoenix Racing gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Rennteams in Deutschland. Der Rennstall mit der Basis am Nürburgring war lange Teil der DTM und hat außerdem zusammen mit Audi erfolgreiche GT3-Programme in der heutigen GT World Challenge und NLS (ehemals VLN) am Nürburgring auf die Beine gestellt. Im Michelin Le Mans Cup setzt das Team rund um Ernst Moser auf Gehrsitz, der sich damit in ganz Europa beweisen darf.

Die Meisterschaft wird den 16-jährigen Stuttgarter an einige der berühmtesten Rennstrecken in Europa bringen. Nach dem Test am 14. April startet die Meisterschaft am 16. und 17. April im spanischen Barcelona. Das Saisonhighlight ist der “Road to Le Mans”-Event im Rahmen des 24-Stunden-Rennens vom 19. bis 22. August. Den Saisonabschluss wird Gehrsitz im portugiesischen Portimao fahren.

Die LMP3-Maschine, die Gehrsitz im Jahr 2021 pilotieren wird, ist ein echtes Abtriebsmonster. Der 930 Kilogramm schwere Prototyp wird von einem Nissan-V8-Motor angetrieben, der rund 420 Pferdestärken leistet. Die Autos kommen unter anderem in der amerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft zum Einsatz und bilden in Europa im Michelin Le Mans Cup und der European Le Mans Series das perfekte Fundament, um auf der Karriereleiter bis zu den 24h von Le Mans aufzusteigen. Genau das ist auch Gehrsitz’ Ziel: Der Youngster möchte im Jahr 2023 oder 2024 sein Debüt in Le Mans feiern.

“Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit Phoenix Racing im Jahr 2021”, sagt Gehrsitz, der innerhalb nur eines Jahres den Sprung vom Kartsport in die LMP3 geschafft hat. “Das Team gehört zu den erfolgreichsten in ganz Deutschland und ich brenne darauf, mich im Michelin Le Mans Cup beweisen zu dürfen. Ich danke meinem Teamchef Ernst Moser, der diesen Start überhaupt erst möglich gemacht hat. Außerdem ein großes Dankeschön an all meine Partner, die an mich glauben und mich auf diesem Weg begleiten. Ich kann es kaum abwarten, den V8-Motor meines Prototypen endlich für ein Rennen anzuschmeißen.”

Für Gehrsitz wird der erste Lauf in Barcelona eine große Herausforderung sein. In seiner Automobil-Rennsport-Karriere hat das junge Talent erst vier GT4-Rennen bestritten. Der Umstieg auf einen Prototypen ist gewaltig, weshalb der Stuttgarter erst einmal eine Menge lernen muss. Sollte seine Entwicklung aber genauso weitergehen wie bisher, darf Großes von Gehrsitz erwartet werden.

Michelin Le Mans Cup Kalender 2021:

16.-17. April 2021: Barcelona, Spanien
4.-5. Juni 2021: Le Castellet, Frankreich
9.-10. Juli 2021: Monza, Italien
19.-21. August 2021: Le Mans, Frankreich
17.-18. September 2021: Spa-Francorchamps, Belgien
23.-24. Oktober 2021: Portimao, Portugal

Finn Gehrsitz mit Doppelsieg im portugiesischen Portimao

Finn Gehrsitz mit Doppelsieg im portugiesischen Portimao

Der Deutsche gewinnt zwei Rennen im Rahmen der GT Winter Series

 

Die Rennen im BMW Cup der GT Winter Series von Gedlich Racing waren eigentlich nur Mittel zum Zweck, denn Finn Gehrsitz brauchte noch zwei Ergebnisse, um sich die internationale C-Rennlizenz zu sichern. Der Ausflug ins portugiesische Portimao wurde für den 16-Jährigen aber zu mehr als nur eine Spazierfahrt: Der ehrgeizige Gehrsitz gewann im BMW M240i Racing gleich zwei Rennen auf dem 4,7 Kilometer langen Kurs mit 16 fordernden Kurven.

Im ersten Rennen des BMW Cups setzte sich Gehrsitz von der Pole-Position aus in der Startnummer 111 von Schnitzelalm Racing gegen Marius Richter durch. Er hatte nach zwölf Rennrunden einen sagenhaften Vorsprung von 37,372 Sekunden auf den Verfolger. Auch im zweiten Rennen brillierte der Stuttgarter, der dieses Mal von Platz drei aus ins Rennen gestartet war. Mit einem astronomischen Vorsprung von 1:16,581 Minuten auf Richter feierte das Schnitzelalm-Team einen sagenhaften Doppelsieg im BMW Cup – eine der vielen Klassen in der GT Winter Series.

Es waren zwei Fliegen mit einer Klappe: Gehrsitz setzte seine fulminante Siegesserie in der Sportwagen-Szene fort und sicherte sich somit die nötigen Ergebnisse, um die internationale C-Lizenz zu beantragen. Außerdem war der Start in Portimao ein guter Vorgeschmack auf das, was im Jahr 2021 noch folgen soll: Gehrsitz hat das Ziel, eine volle Sportwagen-Saison zu bestreiten, um sein Können unter Beweis zu stellen. Bei seinen ersten Schritten im Automobil-Rennsport war der 16-jährige Stuttgarter bisher ein Garant für starke Leistungen.

Nachwuchstalent Finn Gehrsitz startet bei der GT Winter Series in Portimao

Nachwuchstalent Finn Gehrsitz startet bei der GT Winter Series in Portimao

Finn Gehrsitz hat mit nur 16 Jahren und lediglich zwei Sportwagen-Renneinsätzen für Aufsehen in der Motorsport-Szene gesorgt. Nun startet er bei der GT Winter Series auf dem BMW M240iR von Schnitzelalm Racing.

 

Finn Gehrsitz ist zwar erst 16, aber eigentlich schon ein erfahrener Rennhase. Nicht weniger als fünf Saisons im Kart hat er absolviert und kam dabei bis zum Vizetitel in der sogenannten Rotax Max Challenge Germany. Der aus dem schwäbischen Steinenbronn stammende, siegverwöhnte Finn möchte nun vor allem eines: möglichst schnell in die Sportwagenklassen aufsteigen und dort weiter für Aufsehen sorgen.

 

Ellen Lohr als Beraterin, der eigene Vater als Manager
„Finn ist ein echtes Nachwuchstalent.“ Diese Aussage kommt von keiner Geringeren als Ellen Lohr. Ellen, die einzige Frau, die jemals ein DTM-Rennen gewonnen hat und viele Jahre in Werksdiensten von Mercedes-Benz stand, berät und coacht Finn. Schon früh hat sie erkannt, wie er sich im Kart bewegt und sich seiner angenommen. Gemanagt wird Finn von seinem Vater Andreas, der die richtigen Fäden zieht und nach Kräften versucht, Finn die Wege bestmöglich zu ebnen.

 

Finn mit Doppelsieg bei seinem ersten Sportwageneinsatz im Porsche Super Sports Cup
Eigentlich sollte Finn im französischen Lamera Cup starten, einer Rennserie mit identischen Sportwagen mit ordentlich Bums. Corona machte diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. Ersatzweise startete Finn im Porsche Super Sports Cup auf einem Porsche Cayman GT4 Clubsport des Teams Mühlner Motorsport.
Und Finn schafft das beinahe undenkbare: Pole Position und Doppelsieg vor der etablierten Konkurrenz. „Da ging schonmal ein leichtes Raunen durchs Fahrerlager“, so Vater Andreas Gehrsitz.
Auch beim GTC-Race, wo Finn antrat, konnte er auf Anhieb siegen und somit unterstreichen, dass seine Erfolge absolut kein Zufall sind.

 

GT Winter Series als Sprungbrett und für die C-Lizenz
Damit Finns Karriere in die richtige Richtung geht, soll es nun konsequent Einsätze mit Sportwagen geben. Da bietet es sich an, im Winter möglichst viel bei der GT Winter Series zu trainieren. Finn: „Mein Ziel ist ganz klar, 2021 eine komplette Saison in einer Sportwagenserie zu fahren. Bei der GT Winter Series möchte ich mit einem solchen Auto soviel wie möglich Erfahrung sammeln und mir zudem meine internationale C-Lizenz erfahren. Natürlich habe ich nichts dagegen, wenn der eine oder andere Klassensieg dabei herausspringt.“
Sein Einsatzgerät ist der BMW M240iR von Schnitzelalm Racing. Übrigens kennen sich Finn und das Team bereits aus Kartzeiten, was kurze Eingewöhnungszeiten erwarten lässt.

GT4-Sieg auf dem Hockenheimring: Finn Gehrsitz sorgt für Furore

GT4-Sieg auf dem Hockenheimring: Finn Gehrsitz sorgt für Furore

Der Deutsche überzeugte im Audi R8 LMS GT4 und sicherte sich den Sieg im Gran Turismo Cup (GTC), eine internationale Meisterschaft für GT- und Sportwagen

Die Erfolgsgeschichte geht unvermindert weiter: Finn Gehrsitz überzeugte vergangenes Wochenende mit einer starken Leistung und einem weiteren Rennsieg in einem GT4-Boliden. Der 16-Jährige übernahm das Steuer des Audi R8 LMS GT4 von Car Collection Motorsport sowohl im 60-minütigen Langstrecken- und 30-minütigen Sprintrennen, das er gewann. Für den jungen Automobil-Rennsport-Rookie, der erst im September nach seinem 16. Geburtstag seine Rennsport-Lizenz erhalten hat, war es bereits der dritte Sieg im Jahr 2020.

Zuvor hatte Gehrsitz bei seinem Debüt im Porsche Cayman GT4 des Porsche Super Sports Cups mit einem Doppelsieg brilliert. Die nächste Herausforderung war der GTC-Lauf auf dem berühmten Hockenheimring. Der erfahrene Kartfahrer startete von der Pole-Position aus in das 30-minütige Sprintrennen und gab die Führung nicht her. Nach einem fehlerfreien Lauf fuhr Gehrsitz rund sieben Sekunden vor Niklas Steinhaus ins Ziel.

Außerdem ging für den 16-jährigen Stuttgarter ein echter Traum in Erfüllung. Er teilte sich im GTC die Strecke mit den Motorsport-Legenden Bernd Schneider, Bernd Mayländer, Kenneth Heyer und Markus Winkelhock, die in der GT3-Kategorie an den Start gingen. Zur Erinnerung: Schneider hat neun Formel-1-Rennen bestritten und in seiner Karriere fünf DTM-Titel – davon vier in der Ära ab dem Jahr 2000 – gewonnen.

“Den Freitag haben wir genutzt, um das Auto kennenzulernen und auf meine Bedürfnisse einzustellen”, so Gehrsitz, der sich an den Audi mit rund 500 Pferdestärken erst einmal gewöhnen musste. “Wir haben am Setup gearbeitet, das letztlich dann auch gut funktioniert hat. Insgesamt war es ein super Wochenende, das ich mit einem Sieg in meiner Klasse gekrönt habe. Es war eine tolle Erfahrung, mir die Strecke mit so vielen Profis zu teilen.”

Jedoch besteht der Rennsport nicht nur aus Höhen und das erlebte Gehrsitz im sogenannten Goodyear 60 am eigenen Leib. Im 60-minütigen Langstrecken-Rennen teilte er sich den Audi mit Gentlemen-Driver Jürgen Vöhringer. Gehrsitz übernahm das Auto beim Start, kam jedoch in Runde 15 bei einem Überholversuch von der Strecke ab. Das Auto wurde aus dem Kiesbett befreit, weshalb der Stuttgarter weiterfahren konnte.

Er und sein Teamkollege kämpften sich nach dem Rückschlag bis auf Platz drei der Amateurwertung zurück, wurden aber disqualifiziert, da der Youngster vom Team 28 Sekunden zu früh für den Fahrerwechsel an die Box geholt wurde. Mit dem Sieg im Sprintrennen schaffte es Gehrsitz aber, das Blatt zu wenden und seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Für ihn war das der perfekte Jahresabschluss: “Jetzt freue ich mich auf die Winterpause, in der ich mich auf die Saison 2021 vorbereiten und auf die Schule konzentriere werde.” 

Finn Gehrsitz im GT4-Audi beim Finale GTC Race

Finn Gehrsitz im GT4-Audi beim Finale GTC Race

Zum Finale des GTC Race und Goodyear 60 wird Finn Gehrsitz einen Audi R8 LMS GT4 pilotieren.

Auf dem Hockenheimring Baden Württemberg wird vom 06. bis 08. November 2020 das große Finale des GTC und Goodyear 60 ausgetragen. Mit dabei auch das 16-jährige Nachwuchstalent Finn Gehrsitz.

Der Gymnasiast aus Stuttgart konnte Mitte Oktober schon beim Porsche Super Sports Cup auf dem Hockenheimring bei seiner Premiere im Porsche Cayman GT4 CS vollauf überzeugen und holte sich die Pole-Position im Qualifying und beide Laufsiege in seiner Klasse.

Dank der Unterstützung von Partnern, der Serie GTC Race und Finns Sponsoren, kommt es nun zum nächsten Schritt. Zusammen mit dem Gentleman Jürgen Vöhringer wird Finn Gehrsitz einen Audi R8 LMS GT4 einsetzen. Das Duo startet gemeinsam im 60-Minuten-Rennen Goodyear 60. Bei den beiden 30-Minuten-Sprint Rennen des GTC wechseln sie sich jeweils ab.

„Wir freuen uns wahnsinnig auf diesen Einsatz und danken unseren Partnern, die uns dies ermöglichen “, so Finn Gehrsitz. Und weiter: „Danke auch an Ellen Lohr, die mich wie immer unterstützt und zur Seite steht. Mit Hilfe der Serie konnten wir ein gutes Paket schnüren.“

Teamkollege Jürgen Vöhringer hat schon Erfahrung auf verschiedenen Fahrzeugen und war bislang u.a. auf der Nordschleife bei Nürburgring Langstrecken Serie oder 24h Nürburgring am Start.

Einsatzteam wird Car Collection Motorsport sein. Die Mannschaft um Teamchef Peter Schmidt und Teammanager Denis Ferlemann konnte in den letzten Jahren sehr viele Erfolge einfahren. Letzter großer Triumph war Platz 2 bei den 24 Stunden Nürburgring im September.

Das Rennwochenende wird erneut im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen. Nach dem Freien Training am Freitagmorgen, kommt es am Mittag zum Qualifying der Goodyear 60. Am Nachmittag dann das 60-Minuten-Rennen. Am Samstag und Sonntag stehen jeweils die beiden Qualifying-Sitzungen und beide Rennen auf dem Programm.

Finn Gehrsitz: Doppelsieg beim Sportwagendebüt Start beim Finale des Porsche Super Sports Cup in Hockenheim

Finn Gehrsitz: Doppelsieg beim Sportwagendebüt Start beim Finale des Porsche Super Sports Cup in Hockenheim

Auf dem Hockenheimring war es endlich soweit. Finn Gehrsitz aus Stuttgart feierte sein Debüt im Sportwagen. Im Porsche Super Sports Cup holte der 16-jährige Rookie einen Doppelsieg und sorgte damit für einen glanzvollen Einstand.

Die Corona-Pandemie würfelt auch die Saisonpläne von Finn Gehrsitz durcheinander. Mit seinem 16. Geburtstag vor zwei Wochen erhielt er die notwenige Lizenz zum Renneinsatz im Sportwagen und gab nun auf dem Hockenheimring sein Debüt. „Eigentlich wollten wir dieses Jahr im Lamera Cup starten, doch durch die vielen Corona-Beschränkungen wurden die Rennen verschoben oder abgesagt“, erklärt der Nachwuchsrennfahrern.

Mit dem Porsche Super Sports Cup fand Finn aber einen starken Ersatz. Im Team Mühlner Motorsport trat er mit einem Porsche Cayman GT4 Clubsport beim Finale in Hockenheim an und fühlte sich von Beginn an wohl. Bereits im freien Training überzeugte Finn mit schnellen Zeiten und knüpfte daran auch im weiteren Verlauf an.

Dabei waren die Bedingungen auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring nicht einfach. Immer wechselndes Wetter forderte großes Geschick bei der Fahrzeugbeherrschung. Das Stuttgarter Nachwuchstalent stellte sich darauf ein und erlebte ein perfektes Wochenende. Die Pole-Position im Zeittraining, sowie beide Laufsiege gingen auf das Konto des 16-jährigen.

„Es hätte nicht besser starten können. Die Aufbauarbeit der letzten Jahre zahlt sich nun aus. Bereits im Kartsport habe ich viel gelernt, aber auch in meinem Umfeld haben wir viel gearbeitet. Mein Fitnesstraining, das Fahrercoaching und Mentaltraining sind alle Schlüssel zu diesem Erfolg. Ein großer Dank an das Team und meine Sponsoren, welche hinter mir stehen“, fasste Finn im Siegerinterview zusammen.

Mit dieser Premiere hat Finn eine große Empfehlung für die Zukunft ausgesprochen und Arbeit weiter hart an seinem Ziel. Im kommenden Jahr bestreitet er eine volle Sportwagensaison und möchte damit die ersten Weichen stellen.