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Finn Gehrsitz einer der jüngsten LMP3-Fahrer im Michelin Le Mans Cup

Finn Gehrsitz einer der jüngsten LMP3-Fahrer im Michelin Le Mans Cup

Bei Phoenix Racing: Finn Gehrsitz einer der jüngsten LMP3-Fahrer im Michelin Le Mans Cup

Der 16-Jährige feiert im Jahr 2021 mit Phoenix Racing sein Prototypendebüt

Die Erfolgsgeschichte von Finn Gehrsitz bekommt im Jahr 2021 ein neues Kapitel: Der Stuttgarter wird in der kommenden Saison für das Erfolgsteam Phoenix Racing in der Le-Mans-Prototypen-3-Klasse (LMP3) des Michelin Le Mans Cups an den Start gehen. Damit gehört der 16-Jährige zu den jüngsten LMP3-Fahrer in der Geschichte der Serie. Gehrsitz hat bereits vergangenes Wochenende auf dem legendären Kurs in Spa-Francorchamps erste Testfahrten absolviert.

Der Youngster hat erst im Jahr 2020 nach erfolgreichen Schritten im Kartsport seine Automobil-Rennsportlizenz gemacht. Anschließend setzte er in seinen ersten Rennen im GT4-Boliden ein äußerst positives Zeichen. Nach den ersten Rennsiegen soll der Schritt in die LMP3-Klasse mit dem Traditionsteam Phoenix Racing den Weg für eine erfolgreiche Motorsport-Karriere ebnen.

Phoenix Racing gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Rennteams in Deutschland. Der Rennstall mit der Basis am Nürburgring war lange Teil der DTM und hat außerdem zusammen mit Audi erfolgreiche GT3-Programme in der heutigen GT World Challenge und NLS (ehemals VLN) am Nürburgring auf die Beine gestellt. Im Michelin Le Mans Cup setzt das Team rund um Ernst Moser auf Gehrsitz, der sich damit in ganz Europa beweisen darf.

Die Meisterschaft wird den 16-jährigen Stuttgarter an einige der berühmtesten Rennstrecken in Europa bringen. Nach dem Test am 14. April startet die Meisterschaft am 16. und 17. April im spanischen Barcelona. Das Saisonhighlight ist der “Road to Le Mans”-Event im Rahmen des 24-Stunden-Rennens vom 19. bis 22. August. Den Saisonabschluss wird Gehrsitz im portugiesischen Portimao fahren.

Die LMP3-Maschine, die Gehrsitz im Jahr 2021 pilotieren wird, ist ein echtes Abtriebsmonster. Der 930 Kilogramm schwere Prototyp wird von einem Nissan-V8-Motor angetrieben, der rund 420 Pferdestärken leistet. Die Autos kommen unter anderem in der amerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft zum Einsatz und bilden in Europa im Michelin Le Mans Cup und der European Le Mans Series das perfekte Fundament, um auf der Karriereleiter bis zu den 24h von Le Mans aufzusteigen. Genau das ist auch Gehrsitz’ Ziel: Der Youngster möchte im Jahr 2023 oder 2024 sein Debüt in Le Mans feiern.

“Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit Phoenix Racing im Jahr 2021”, sagt Gehrsitz, der innerhalb nur eines Jahres den Sprung vom Kartsport in die LMP3 geschafft hat. “Das Team gehört zu den erfolgreichsten in ganz Deutschland und ich brenne darauf, mich im Michelin Le Mans Cup beweisen zu dürfen. Ich danke meinem Teamchef Ernst Moser, der diesen Start überhaupt erst möglich gemacht hat. Außerdem ein großes Dankeschön an all meine Partner, die an mich glauben und mich auf diesem Weg begleiten. Ich kann es kaum abwarten, den V8-Motor meines Prototypen endlich für ein Rennen anzuschmeißen.”

Für Gehrsitz wird der erste Lauf in Barcelona eine große Herausforderung sein. In seiner Automobil-Rennsport-Karriere hat das junge Talent erst vier GT4-Rennen bestritten. Der Umstieg auf einen Prototypen ist gewaltig, weshalb der Stuttgarter erst einmal eine Menge lernen muss. Sollte seine Entwicklung aber genauso weitergehen wie bisher, darf Großes von Gehrsitz erwartet werden.

Michelin Le Mans Cup Kalender 2021:

16.-17. April 2021: Barcelona, Spanien
4.-5. Juni 2021: Le Castellet, Frankreich
9.-10. Juli 2021: Monza, Italien
19.-21. August 2021: Le Mans, Frankreich
17.-18. September 2021: Spa-Francorchamps, Belgien
23.-24. Oktober 2021: Portimao, Portugal

Finn Gehrsitz mit Doppelsieg im portugiesischen Portimao

Finn Gehrsitz mit Doppelsieg im portugiesischen Portimao

Der Deutsche gewinnt zwei Rennen im Rahmen der GT Winter Series

 

Die Rennen im BMW Cup der GT Winter Series von Gedlich Racing waren eigentlich nur Mittel zum Zweck, denn Finn Gehrsitz brauchte noch zwei Ergebnisse, um sich die internationale C-Rennlizenz zu sichern. Der Ausflug ins portugiesische Portimao wurde für den 16-Jährigen aber zu mehr als nur eine Spazierfahrt: Der ehrgeizige Gehrsitz gewann im BMW M240i Racing gleich zwei Rennen auf dem 4,7 Kilometer langen Kurs mit 16 fordernden Kurven.

Im ersten Rennen des BMW Cups setzte sich Gehrsitz von der Pole-Position aus in der Startnummer 111 von Schnitzelalm Racing gegen Marius Richter durch. Er hatte nach zwölf Rennrunden einen sagenhaften Vorsprung von 37,372 Sekunden auf den Verfolger. Auch im zweiten Rennen brillierte der Stuttgarter, der dieses Mal von Platz drei aus ins Rennen gestartet war. Mit einem astronomischen Vorsprung von 1:16,581 Minuten auf Richter feierte das Schnitzelalm-Team einen sagenhaften Doppelsieg im BMW Cup – eine der vielen Klassen in der GT Winter Series.

Es waren zwei Fliegen mit einer Klappe: Gehrsitz setzte seine fulminante Siegesserie in der Sportwagen-Szene fort und sicherte sich somit die nötigen Ergebnisse, um die internationale C-Lizenz zu beantragen. Außerdem war der Start in Portimao ein guter Vorgeschmack auf das, was im Jahr 2021 noch folgen soll: Gehrsitz hat das Ziel, eine volle Sportwagen-Saison zu bestreiten, um sein Können unter Beweis zu stellen. Bei seinen ersten Schritten im Automobil-Rennsport war der 16-jährige Stuttgarter bisher ein Garant für starke Leistungen.

Nachwuchstalent Finn Gehrsitz startet bei der GT Winter Series in Portimao

Nachwuchstalent Finn Gehrsitz startet bei der GT Winter Series in Portimao

Finn Gehrsitz hat mit nur 16 Jahren und lediglich zwei Sportwagen-Renneinsätzen für Aufsehen in der Motorsport-Szene gesorgt. Nun startet er bei der GT Winter Series auf dem BMW M240iR von Schnitzelalm Racing.

 

Finn Gehrsitz ist zwar erst 16, aber eigentlich schon ein erfahrener Rennhase. Nicht weniger als fünf Saisons im Kart hat er absolviert und kam dabei bis zum Vizetitel in der sogenannten Rotax Max Challenge Germany. Der aus dem schwäbischen Steinenbronn stammende, siegverwöhnte Finn möchte nun vor allem eines: möglichst schnell in die Sportwagenklassen aufsteigen und dort weiter für Aufsehen sorgen.

 

Ellen Lohr als Beraterin, der eigene Vater als Manager
„Finn ist ein echtes Nachwuchstalent.“ Diese Aussage kommt von keiner Geringeren als Ellen Lohr. Ellen, die einzige Frau, die jemals ein DTM-Rennen gewonnen hat und viele Jahre in Werksdiensten von Mercedes-Benz stand, berät und coacht Finn. Schon früh hat sie erkannt, wie er sich im Kart bewegt und sich seiner angenommen. Gemanagt wird Finn von seinem Vater Andreas, der die richtigen Fäden zieht und nach Kräften versucht, Finn die Wege bestmöglich zu ebnen.

 

Finn mit Doppelsieg bei seinem ersten Sportwageneinsatz im Porsche Super Sports Cup
Eigentlich sollte Finn im französischen Lamera Cup starten, einer Rennserie mit identischen Sportwagen mit ordentlich Bums. Corona machte diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. Ersatzweise startete Finn im Porsche Super Sports Cup auf einem Porsche Cayman GT4 Clubsport des Teams Mühlner Motorsport.
Und Finn schafft das beinahe undenkbare: Pole Position und Doppelsieg vor der etablierten Konkurrenz. „Da ging schonmal ein leichtes Raunen durchs Fahrerlager“, so Vater Andreas Gehrsitz.
Auch beim GTC-Race, wo Finn antrat, konnte er auf Anhieb siegen und somit unterstreichen, dass seine Erfolge absolut kein Zufall sind.

 

GT Winter Series als Sprungbrett und für die C-Lizenz
Damit Finns Karriere in die richtige Richtung geht, soll es nun konsequent Einsätze mit Sportwagen geben. Da bietet es sich an, im Winter möglichst viel bei der GT Winter Series zu trainieren. Finn: „Mein Ziel ist ganz klar, 2021 eine komplette Saison in einer Sportwagenserie zu fahren. Bei der GT Winter Series möchte ich mit einem solchen Auto soviel wie möglich Erfahrung sammeln und mir zudem meine internationale C-Lizenz erfahren. Natürlich habe ich nichts dagegen, wenn der eine oder andere Klassensieg dabei herausspringt.“
Sein Einsatzgerät ist der BMW M240iR von Schnitzelalm Racing. Übrigens kennen sich Finn und das Team bereits aus Kartzeiten, was kurze Eingewöhnungszeiten erwarten lässt.

GT4-Sieg auf dem Hockenheimring: Finn Gehrsitz sorgt für Furore

GT4-Sieg auf dem Hockenheimring: Finn Gehrsitz sorgt für Furore

Der Deutsche überzeugte im Audi R8 LMS GT4 und sicherte sich den Sieg im Gran Turismo Cup (GTC), eine internationale Meisterschaft für GT- und Sportwagen

Die Erfolgsgeschichte geht unvermindert weiter: Finn Gehrsitz überzeugte vergangenes Wochenende mit einer starken Leistung und einem weiteren Rennsieg in einem GT4-Boliden. Der 16-Jährige übernahm das Steuer des Audi R8 LMS GT4 von Car Collection Motorsport sowohl im 60-minütigen Langstrecken- und 30-minütigen Sprintrennen, das er gewann. Für den jungen Automobil-Rennsport-Rookie, der erst im September nach seinem 16. Geburtstag seine Rennsport-Lizenz erhalten hat, war es bereits der dritte Sieg im Jahr 2020.

Zuvor hatte Gehrsitz bei seinem Debüt im Porsche Cayman GT4 des Porsche Super Sports Cups mit einem Doppelsieg brilliert. Die nächste Herausforderung war der GTC-Lauf auf dem berühmten Hockenheimring. Der erfahrene Kartfahrer startete von der Pole-Position aus in das 30-minütige Sprintrennen und gab die Führung nicht her. Nach einem fehlerfreien Lauf fuhr Gehrsitz rund sieben Sekunden vor Niklas Steinhaus ins Ziel.

Außerdem ging für den 16-jährigen Stuttgarter ein echter Traum in Erfüllung. Er teilte sich im GTC die Strecke mit den Motorsport-Legenden Bernd Schneider, Bernd Mayländer, Kenneth Heyer und Markus Winkelhock, die in der GT3-Kategorie an den Start gingen. Zur Erinnerung: Schneider hat neun Formel-1-Rennen bestritten und in seiner Karriere fünf DTM-Titel – davon vier in der Ära ab dem Jahr 2000 – gewonnen.

“Den Freitag haben wir genutzt, um das Auto kennenzulernen und auf meine Bedürfnisse einzustellen”, so Gehrsitz, der sich an den Audi mit rund 500 Pferdestärken erst einmal gewöhnen musste. “Wir haben am Setup gearbeitet, das letztlich dann auch gut funktioniert hat. Insgesamt war es ein super Wochenende, das ich mit einem Sieg in meiner Klasse gekrönt habe. Es war eine tolle Erfahrung, mir die Strecke mit so vielen Profis zu teilen.”

Jedoch besteht der Rennsport nicht nur aus Höhen und das erlebte Gehrsitz im sogenannten Goodyear 60 am eigenen Leib. Im 60-minütigen Langstrecken-Rennen teilte er sich den Audi mit Gentlemen-Driver Jürgen Vöhringer. Gehrsitz übernahm das Auto beim Start, kam jedoch in Runde 15 bei einem Überholversuch von der Strecke ab. Das Auto wurde aus dem Kiesbett befreit, weshalb der Stuttgarter weiterfahren konnte.

Er und sein Teamkollege kämpften sich nach dem Rückschlag bis auf Platz drei der Amateurwertung zurück, wurden aber disqualifiziert, da der Youngster vom Team 28 Sekunden zu früh für den Fahrerwechsel an die Box geholt wurde. Mit dem Sieg im Sprintrennen schaffte es Gehrsitz aber, das Blatt zu wenden und seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Für ihn war das der perfekte Jahresabschluss: “Jetzt freue ich mich auf die Winterpause, in der ich mich auf die Saison 2021 vorbereiten und auf die Schule konzentriere werde.” 

Finn Gehrsitz im GT4-Audi beim Finale GTC Race

Finn Gehrsitz im GT4-Audi beim Finale GTC Race

Zum Finale des GTC Race und Goodyear 60 wird Finn Gehrsitz einen Audi R8 LMS GT4 pilotieren.

Auf dem Hockenheimring Baden Württemberg wird vom 06. bis 08. November 2020 das große Finale des GTC und Goodyear 60 ausgetragen. Mit dabei auch das 16-jährige Nachwuchstalent Finn Gehrsitz.

Der Gymnasiast aus Stuttgart konnte Mitte Oktober schon beim Porsche Super Sports Cup auf dem Hockenheimring bei seiner Premiere im Porsche Cayman GT4 CS vollauf überzeugen und holte sich die Pole-Position im Qualifying und beide Laufsiege in seiner Klasse.

Dank der Unterstützung von Partnern, der Serie GTC Race und Finns Sponsoren, kommt es nun zum nächsten Schritt. Zusammen mit dem Gentleman Jürgen Vöhringer wird Finn Gehrsitz einen Audi R8 LMS GT4 einsetzen. Das Duo startet gemeinsam im 60-Minuten-Rennen Goodyear 60. Bei den beiden 30-Minuten-Sprint Rennen des GTC wechseln sie sich jeweils ab.

„Wir freuen uns wahnsinnig auf diesen Einsatz und danken unseren Partnern, die uns dies ermöglichen “, so Finn Gehrsitz. Und weiter: „Danke auch an Ellen Lohr, die mich wie immer unterstützt und zur Seite steht. Mit Hilfe der Serie konnten wir ein gutes Paket schnüren.“

Teamkollege Jürgen Vöhringer hat schon Erfahrung auf verschiedenen Fahrzeugen und war bislang u.a. auf der Nordschleife bei Nürburgring Langstrecken Serie oder 24h Nürburgring am Start.

Einsatzteam wird Car Collection Motorsport sein. Die Mannschaft um Teamchef Peter Schmidt und Teammanager Denis Ferlemann konnte in den letzten Jahren sehr viele Erfolge einfahren. Letzter großer Triumph war Platz 2 bei den 24 Stunden Nürburgring im September.

Das Rennwochenende wird erneut im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen. Nach dem Freien Training am Freitagmorgen, kommt es am Mittag zum Qualifying der Goodyear 60. Am Nachmittag dann das 60-Minuten-Rennen. Am Samstag und Sonntag stehen jeweils die beiden Qualifying-Sitzungen und beide Rennen auf dem Programm.

Finn Gehrsitz: Doppelsieg beim Sportwagendebüt Start beim Finale des Porsche Super Sports Cup in Hockenheim

Finn Gehrsitz: Doppelsieg beim Sportwagendebüt Start beim Finale des Porsche Super Sports Cup in Hockenheim

Auf dem Hockenheimring war es endlich soweit. Finn Gehrsitz aus Stuttgart feierte sein Debüt im Sportwagen. Im Porsche Super Sports Cup holte der 16-jährige Rookie einen Doppelsieg und sorgte damit für einen glanzvollen Einstand.

Die Corona-Pandemie würfelt auch die Saisonpläne von Finn Gehrsitz durcheinander. Mit seinem 16. Geburtstag vor zwei Wochen erhielt er die notwenige Lizenz zum Renneinsatz im Sportwagen und gab nun auf dem Hockenheimring sein Debüt. „Eigentlich wollten wir dieses Jahr im Lamera Cup starten, doch durch die vielen Corona-Beschränkungen wurden die Rennen verschoben oder abgesagt“, erklärt der Nachwuchsrennfahrern.

Mit dem Porsche Super Sports Cup fand Finn aber einen starken Ersatz. Im Team Mühlner Motorsport trat er mit einem Porsche Cayman GT4 Clubsport beim Finale in Hockenheim an und fühlte sich von Beginn an wohl. Bereits im freien Training überzeugte Finn mit schnellen Zeiten und knüpfte daran auch im weiteren Verlauf an.

Dabei waren die Bedingungen auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring nicht einfach. Immer wechselndes Wetter forderte großes Geschick bei der Fahrzeugbeherrschung. Das Stuttgarter Nachwuchstalent stellte sich darauf ein und erlebte ein perfektes Wochenende. Die Pole-Position im Zeittraining, sowie beide Laufsiege gingen auf das Konto des 16-jährigen.

„Es hätte nicht besser starten können. Die Aufbauarbeit der letzten Jahre zahlt sich nun aus. Bereits im Kartsport habe ich viel gelernt, aber auch in meinem Umfeld haben wir viel gearbeitet. Mein Fitnesstraining, das Fahrercoaching und Mentaltraining sind alle Schlüssel zu diesem Erfolg. Ein großer Dank an das Team und meine Sponsoren, welche hinter mir stehen“, fasste Finn im Siegerinterview zusammen.

Mit dieser Premiere hat Finn eine große Empfehlung für die Zukunft ausgesprochen und Arbeit weiter hart an seinem Ziel. Im kommenden Jahr bestreitet er eine volle Sportwagensaison und möchte damit die ersten Weichen stellen.

Finn Gehrsitz: Sprung vom Kart ins Auto, jüngster Langstreckenrennfahrer Deutschlands

Finn Gehrsitz: Sprung vom Kart ins Auto, jüngster Langstreckenrennfahrer Deutschlands

Die Zwangspause während der Corona-Pandemie hat auch bei dem 15-jährigen Nachwuchsrennfahrer Finn Gehrsitz die Saisonplanung überworfen. Trotz des Stillstandes auf der Rennstrecke, hat er an einem Ersatzprogramm gearbeitet und beendet nun vorzeitig seine Kart-Karriere. In den kommenden Wochen steigt er in den französischen Lamera Cup auf und absolviert noch dieses Jahr als einer der jüngsten Fahrer sein erstes Langstreckenrennen. Während erster Testfahrten überzeugte der junge Stuttgarter die Beobachter und zeigte sich begeistert von dem reinrassigen Rennwagen.

 

Finn, du hast nun acht Jahre lang Kartsport betrieben und dabei zahlreiche Erfolge und Meistertitel gefeiert. Wie schwer fällt dir der Abschied aus dem Kart?

Finn: Acht Jahre sind eine lange Zeit und ich freue mich nun den nächsten Schritt in meiner Motorsportkarriere zu starten. Die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, sind eine gute Grundlage für die weiteren Aktivitäten im Motorsport. Der Abschied aus dem Kart fällt mir nicht wirklich schwer, denn nun warten viele neue und interessante Herausforderungen auf mich. Ich werde aber weiter im Kart trainieren, das ist ein perfektes Fitness- und Reaktionstraining.

 

Mit dem Lamera Cup gehst du einen für deutsche Rennfahrer untypischen Weg. Eigentlich erwartet man den Umstieg in die Formel 4, GT4 oder TCR. Wie kam es zu dem Engagement in Frankreich und was steckt hinter dem Lamera Cup.

Finn: In den vergangenen Jahren habe ich zahlreiche Kartfahrer gesehen, die bei dem typischen Weg in einer Sackgasse gelandet sind. Daher versuche ich mal einen etwas anderen Weg. Die Corona-Pandemie hat mich zum Umdenken gezwungen. Mein langjähriger Kontakt zu Ellen Lohr half mir bei der Findung neuer Möglichkeiten. Den Lamera Cup gibt es bereits seit 2014, er ist in Deutschland aber noch unbekannt. Es ist eine Langstreckenserie als Markenpokal mit einem reinrassigen Rennwagen. Der Lamera wiegt nur 900 Kilogramm bei einer Leistung von 320KW. Die Rennen laufen immer über mehrere Stunden, so dass man als Fahrer sehr viel Zeit im Auto sitzt. Die Strecken Paul Ricard, Djion, Misano, Spa und Nogaro sind eine anspruchsvolle Auswahl.

 

In den vergangenen Wochen hattest du deine ersten Testfahrten in dem Rennwagen und konntest wichtige Erfahrungen sammeln. Was ist für dich der größte Unterschied zwischen Kart und Auto?

Finn: Die erste Testfahrt in Dijon war direkt eine Herausforderung, die Strecke ist sehr anspruchsvoll und lässt keinen Raum für Fehler. Der größte Unterschied vom Lamera zum Kart ist das Fahrverhalten in der Kurve, solch ein Lastwechsel hat man im Kart nicht. Auch die Komplexität im Lamera ist ein deutlicher Unterschied zum Kart. Gerade im Bereich Downforce und Fahrwerksetup bestehen hier doch deutliche Unterschiede. Die Geschwindigkeit ist mit 270 km/h natürlich schneller als im Kart.

 

Auf Grund deines Alters darfst du erst zur Saisonmitte in Misano antreten, dort wartet dann aber direkt ein 12 Stundenrennen auf dich. Wie wirst du dich darauf in den kommenden Wochen vorbereiten?

Finn: Ich werde erst Ende September 16 Jahre alt und habe vorher keine Starterlaubnis, darum musste ich das erste Rennen aus der Box verfolgen. Da wir Langstreckenrennen fahren, liegt mein Fokus aktuell auf Ausdauer- und Koordinationstraining. Gleichzeitig verbringe ich viel Zeit im Simulator und stelle mich auf die Rennstrecken ein. Gleichzeitig konzentriere ich mich auf den Abschluss meines Abiturs.

 

Um erfolgreich im Motorsport zu sein, bedarf es neben der Fähigkeit schnell Auto zu fahren, noch weiterer Faktoren. Wer hilft dir auf deinem Karriereweg, um deinem Ziel näher zu kommen?

Finn: Die wichtigsten Faktoren neben dem fahrerischen Talent, sind definitiv die entsprechenden Sponsoren und Partner an seiner Seite zu haben. Nur so durch eine umfangreiche Unterstützung kann man eine Rennsaison finanzieren und seinen Weg gehen. Ich bin sehr dankbar schon lange Partner an meiner Seite zu haben, ohne deren Vertrauen wäre es für mich unmöglich eine weitere Karriere anzustreben. Mit Ellen Lohr habe ich nun eine Beraterin, welche mit ihrer internationalen Erfahrung im Motorsport sehr hilfreich ist.

 

Finn, vielen Dank für das informative Gespräch. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem Aufstieg.

 

Doppel-Pole und Podium für Finn Gehrsitz Schwabe mit überzeugender Leistung in der Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft

Doppel-Pole und Podium für Finn Gehrsitz Schwabe mit überzeugender Leistung in der Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft

Bereits beim Halbzeitrennen der Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft ging Finn Gehrsitz als Gastfahrer an den Start und war nun auch beim nächsten Auftritt im bayerischen Ampfing dabei. Der Youngster lieferte eine beeindruckende Vorstellung ab und stand in beiden Rennen auf der Pole-Position, den Sieg im Sonntagsrennen verpasste er nur knapp.
Fahrer aus acht Nationen traten am Wochenende bei der vierten von fünf Veranstaltungen in der weltweit ersten reinen Elektro-Kart-Rennserie an. Das Pondon zur FIA Formel E im Formelrennsport setzt auf neuste Technologie und macht den Elektroantrieb rennsportfähig. Bereits nach den Rennen in Genk zeigte sich Finn davon beeindruckt. „Das Drehmoment des Karts ist schon ein ganz anderes und wirklich beeindrucken. Durch den Batterieverbrauch muss man sich nun auch die Rennen ganz anderes einteilen“, verriet der 15-jährige vor dem Rennwochenende in Bayern.
Das Wetter war diesmal das Zünglein an der Waage. Teilweise Regenschauer machten es schwer das passende Setup zu finden. Finn zeigte sich davon aber unberührt und fuhr am Samstag prompt auf die Pole-Position. In den beiden Rennen verlor er jedoch etwas an Boden und wurde nur vierter und sechster.
Sonntags wiederholte er dann im Zeittraining seine Vorstellung vom Vortag und stand erneut auf der Pole-Position. Diesmal ließ er sich aber nicht so leicht von der Spitze verdrängen. Im Pre-Finale fuhr Finn die Rundenbestzeit und kreuzte den Zielstrich als Sieger. Richtig spannend wurde es dann zum Finale. Kurz vor dem Start setzte Regen über der 1.063 Meter langen Rennstrecke ein. Ein Teil des Feldes entschied sich für Regenreifen, der andere für profilose Slicks – darunter auch Finn. „Die ersten zwei Runden waren wirklich schwierig. Der Fokus lag darauf nicht von der Strecke zu rutschten“, erklärte der Schützling des ADAC Württemberg e.V. weiter. Mit steigender Renndistanz trocknete der Kurs aber ab und Finn machte immer weiter an Boden gut. Am Ende reichte es zu einem sensationellen zweiten Rang und einem erneuten Podiumsergebnis.
„Bereits nach Genk hatte ich viel Spaß an der DEKM und freue mich nun über die Resultate an diesem Wochenende. Vor allem der Sonntag war sensationell. Das Finale war aufregend, eine Runde mehr und es hätte zum Sieg gereicht. Trotzdem bin ich sehr zufrieden und danke meinen Partnern, die diesen Einsatz möglich machten. Das war auch mein letztes Rennen in diesem Jahr. Nun heißt es sich im Winter auf die neue Saison zu konzentrieren. 2020 möchte ich dann voll in der DEKM angreifen und wenn möglich um den Titel kämpfen“, zeigte sich der Youngster schon jetzt hochmotiviert.

Erfolgreicher RMC-Abschluss für Finn Gehrsitz Finale der Rotax Max Challenge Germany in Wittgenborn

Erfolgreicher RMC-Abschluss für Finn Gehrsitz Finale der Rotax Max Challenge Germany in Wittgenborn

Der Vogelsbergring in Wittgenborn begrüßte am Wochenende die Fahrer der Rotax Max Challenge Germany zur letzten Veranstaltung des Jahres. Mit dabei auch Finn Gehrsitz der bei den Senioren zu den Top-Piloten gehörte, am Sonntag aber zwei Ausfälle verkraften muss. Jetzt blickt er mit Spannung der Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft (DEKM) in Ampfing entgegen.
Nach seinem DEKM-Ausflug Anfang August in Genk, ging es für Finn Gehrsitz nun zurück in die Rotax Max Challenge Germany. In Wittgenborn fanden die finalen Wertungsläufe der diesjährigen Saison statt. Das Feld der Senioren war wieder hochkarätig gefüllt, als Rookie mischte der Schwabe aber auf den vorderen Rängen mit.
Während der drei Wertungsläufe am Samstag zeigte Finn eine tolle Steigerung. Nach einem verhaltenen elften Rang im Zeittraining kämpfte er sich in den Rennen nach vorne und beendete diese als sechster, siebter und fünfter. Damit holte er Platz sieben in der Tageswertung und zeigte sich für den Sonntag bestens präpariert: „Wir haben heute eine gute Entwicklung gemacht und ich bin mir sicher, dass morgen eine weitere Steigerung möglich ist.“
Wie schon angekündigt, ließ er direkt im Zeittraining Taten folgen und belegte Platz sieben. Im ersten Wertungslauf ging es auf Rang sechs nach vorne, womit er einen positiven Grundstein für die folgenden Durchgänge legte. Schnell kämpfte sich der Schützling des ADAC Württemberg e.V. im zweiten Umlauf auf Position vier vor, doch eine gerissene Kette stoppte ihn unfreiwillig. Nach seinem Ausfall musste er das finale Rennen aus der letzten Startreihe in Angriff nehmen. In einer fulminanten Aufholjagd fuhr er nach nur wenigen Runden wieder auf Platz vier und wollte noch mehr. Beim Angriff auf die Top-Drei kam es jedoch zu einer Kollision und Finn schied erneut aus.
„Sonntag war das Podium für mich möglich. Leider sollte es aber nicht sein, trotzdem habe ich das Jahr mit einem guten Speed und einer tollen Vorstellung beendet. Ein großer Dank an mein Team JJ Racing für die hervorragende Unterstützung“, resümierte der 14-jährige am Abend.
In drei Wochen geht es für Finn dann mit dem nächsten Rennen der Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft in Ampfing weiter. Nach seinem sensationellen Debüt in Genk und einem Podestplatz, möchte er auch in Bayern in der weltweit einzigen Elektrokart-Rennserie überzeugen.

Finn Gehrsitz überzeugt bei DEKM-Gaststart Youngster fährt auf Podium in Elektro-Kart-Rennserie

Finn Gehrsitz überzeugt bei DEKM-Gaststart Youngster fährt auf Podium in Elektro-Kart-Rennserie

Am vergangenen Wochenende wartete auf Finn Gehrsitz eine neue Herausforderung. Der Youngster gab im belgischen Genk sein Debüt in der Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft und etablierte sich direkt im Spitzenfeld. In knappen Rennen holte er sich die schnellste Rennrunde und stand auf dem Siegerpodium.
„Finn Gehrsitz wird elektrisch“ – so lautete in der vergangenen Woche die Schlagzeile des 14-jährigen Rennfahrers und im Anschluss seiner Premiere in der DEKM kann man das unterstreichen. Trotz eines großen Erfahrungsrückstandes zu den Stammfahrern mischte der Youngster von Beginn an im Spitzenfeld mit und sorgte für Hochspannung im Verlauf der beiden Renntage.
Dabei begann das Wochenende nicht wie erhofft. Technische Probleme ließen Finn am Freitag sprichwörtlich stehen und er hatte keine Chance sich an das neue Kart zu gewöhnen. „Das war natürlich der Worst-Case. Ich bin am Freitag eine Runde gefahren, so war es unmöglich ein passendes Setup zu finden“, erklärte der Förderpilot des ADAC Württemberg e.V. weiter.
Seinen Kopf steckte er aber nicht in den Sand und griff am Samstag voll an. Schon im Qualifying ließ er die internationale Konkurrenz mit Fahrern aus sieben Nationen aufhorchen – Platz sechs stand für ihn zu Buchen. Im Pre-Finale verkürzte er den Rückstand nochmals und zeigte mit der schnellsten Rennrunde sein Potential. Zum Showdown kam es dann im großen Finale am Samstagabend. In einem packenden Rennen fuhr Finn auf Platz drei nach vorne und schaffte bei seinem Debüt den Sprung auf das Siegerpodium. „Das ist vor mir noch keinem Gastfahrer gelungen“, freute er sich am Abend.
Sonntags wartete dann nochmals das gleiche Programm auf den 14-jährigen, der gleichzeitig auch der jüngste Fahrer im Feld war. Als Vierter hatte er nach dem Zeittraining eine nochmals bessere Ausgangslage und fightete im Pre-Finale wieder um einen Top-Drei-Platz. Dabei kam es jedoch zu einer Kollision und Finn schied aus. „Das war sehr ärgerlich“, blickt der Youngster zurück. Aus der letzten Startreihe blies er dann im Finale zum Angriff und verbesserte sich auf einen sensationellen vierten Rang.
„Nach dem wirklich schwierigen Start am Freitag, verliefen die Rennen sehr gut. Die Kollision war natürlich schade, aber wenn man um die Top-Drei kämpft kann so etwas passieren. Zu Beginn war es für mich eine Umstellung mit dem E-Kart zufahren, am Ende lief es aber immer besser und ich bin zufrieden mit meiner Leistung“, fasste der Schwabe sein Wochenende zusammen.
Seinen nächsten Einsatz hat er nun vom 14.-15. September beim Finale der Rotax Max Challenge Germany auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn.